Auf geht's, ab gehts's: 10 Tage durch Taiwan

30Jan2017

Auf geht’s: 10 Tage durch Taiwan reisen. Viele von euch mögen sich fragen: wieso Taiwan? Ehrlich gesagt haben wir uns relativ spontan entschieden dieses für viele unbekannte Land zu erkunden, da Koreaner von Taiwan schwärmen und auch die HK Crew davon begeistert ist. Ein Land für Foodies & Partypeople & Handcrafted products. Außerdem günstig und die Menschen super freundlich- da müssen wir hin!

 

1. Stop: TAIPEH
22.12.-26.12.
Eingecheckt im Hostel Oxygen (optimal gelegen mitten in der City, sehr tolles Hostel) wurde kurzerhand der Peace Park erkundet. Im Laufe des Tages trafen wir uns mit einem Mädel aus Taipeh, zu welchem uns unser CS Freund aus Mumbai den Kontakt herstellte. Wir schlenderten durch den District um 101, bekannt für Shopping, Business and Clubs. Hier kamen wir auch in den Genuss von zwei Weihnachtsmärkten, wobei diese eher einem Foodtruckevent ähneln und weihnachtliche Speisen gibt es auch nicht... In einem Foodcourt wurde kurzerhand gesnackt: oyster-omelett, Suppe, Rice & Beef, Tofu, Reisnudeln- alles ok aber nicht gigantisch. Anschließend eine hilfreiche, gemeinsame Reiseplanung bei einem Ingwer, Rosen und Marshmallow Kakao tongue-out

Zu guter Letzt noch der erste Besuch eines taiwanesischen Nachtmarktes: Linijang. Hier dann die erste Begegnung mit dem berühmten Mango Eis. Wieder einmal müssen wir feststellen, wie nützlich die Couchsurfing Community auf unseren Reisen ist, denn ohne diese würden wir die lokalen Köstlichkeiten nicht so leicht entdecken.

23.12.
Am Morgen aufgewacht mussten wir uns mal wieder über die chinesischen Mädels amüsieren, die sich stundenlang im Make-up Room des Hostels aufhielten und am Ende auch nicht besser aussahen. Tagsüber ging unsere eigene Sightseeingtour los. Taipeh ist klein und fußläufig lässt sich die Stadt wunderbar erkunden. Ganz klassisch per Karte ging es zum Red house theater, indem handgefertigte Sachen verkauft werden und upcoming designers ausstellen. Danach ab zum Bopilliao historic district und zur medical herbal street (traditional chinese medicine). Ein ganz besonderer Ort ist der Longshan temple, hier dürfen alle Religionen beten. Definitiv der authentischte Temple, den ich bisher in Asien gesehen habe.

Auf dem Huaxi night market war tagsüber natürlich nicht viel los. Am Abend ist dieser bekannt für Schlangen- Spezialitäten. Dennoch werden hier viele Massagen angeboten, aber Achtung oft nur für Männer die sich anschließend noch in weiteren Räumen vergnügen möchten "Happy End" surprised. Ja, Prostitution ist in diesem Viertel ein großes Thema. Uns fällt auf, dass in Taiwan viele alte und auch behinderte Menschen leben. Auch viele Obdachlose betteln, dennoch fühlt man sich super sicher und aufdringlich ist hier niemand. Ein Abstecher zum Bangka blvd und dali street for fashion - Im Reiseführer als Shopping area erwähnt, aber wir konnten hier nichts finden. Besser ist es um die Hanzhong st.and Xining s.rd sowie Kunming st. (take ximen exit 6). Richtig Weihnachtsstimmung (Achtung Ironie sealed) kam im Toiletten restaurant in der xining st. auf. Hier verzehrten wir Hot Pot aus einer Kloschüssel, und auch die Form des Schokoladeneis könnt ihr euch sicher denken.

Ein Spaziergang zum North Gate, was man sich sparen kann. Zum snacken ging es zum wohl bekanntesten Nightmarket: Shilin. Hier waren wir mit einer Couchsurferin aus Vietnam verabredet. Wir probierten z.B. stinky Tofu und verschiedenes Obst. Rund um den Market gibt es günstige Kleidung, aber zum snackskalieren eignen sich andere Märkte besser. Zum erkunden lokaler Bars trafen wir Joe, der in Taipeh wohnt. Mit ihm ging es zum Gay Viertel rund um das Red House- interessante Erfahrung laughing

24.12.☆ Heiligabend:
Ja, nicht schön Weihnachten nicht mit den liebsten daheim zu verbringen. Dennoch sind wir glücklich Reisen zu können und genießen jeden Tag ein neues Abenteuer!

Zum Frühstück gab es deutschen Christstollen und als Dessert eine 1 stündige Fahrt zum Couchsurfer Sammy. Er lebt in New Taipeh, recht weit entfernt und holte uns mit seinem Scooter von der Sub Station ab. Netter aber auch etwas komischer Kerl. Wenigstens hatte er ein Weihnachtsgeschenk für uns: einen Stoffbeutel und ein Handtuch laughing. Aufgrund der Distanz zum Zentrum entschieden wir uns dafür, uns um 10 Uhr morgens partymäßig für die Nacht zu stylen- ein Träääuuumchen! Zum Glück haben wir den lieben Matthias kennengelernt, der uns den Tag rettete und den wir gleich ins Herz geschlossen haben. Gebürtiger Taiwanese, im Herzen Hamburger- so verbrachten wir einen bilingualen Tag miteinander. Als erstes wurden unsere Laptops zur Post gebracht, das war ein disaster diese zu verschicken. Und Weihnachtspost für die Liebsten daheim wurde auch eingeworfen.

Auch war es mal wieder ein Glück einen Native Speaker für Simkarten dabei zu haben- Reisen ohne Internet ist heutzutage fast unmöglich. Als Stärkung gab es die traditionelle und suuuuper leckere Beef-noodle-Soup tongue-out. Matthias ist ein Foodie und kennt die besten Plätze (lokal, kulturell höchst interessant und etwas schmutzig, ja so muss es sein!).

Danach ging es weiter zum Creative Park bei dem wir handgefertigte Unikate bestaunten. Die Innenstadt war an Heiligabend überfüllt und wir schafften es gerade noch einen Glühwein auf dem Strasbourg Weihnachtsmarkt zu ergattern. Weiter ging es mit dem Snackskalieren auf dem Nightmarket Raohe, bisher der beste unserer Reise kiss: Dim sum und Mango icecream. Um in einer größeren Gruppe feiern zu gehen, verabredeten wir uns mit der Taiwanesin Zoe (per hangout app) in der Shishabar 1001 nights und gingen anschließend feiern in Viertel 101. Dort gibt es ein Gebäude mit zahlreichen Clubs. An der Warteschlange vorbei gedrängelt als erstes in das Myst und danach mit Hilfe von Matthias Kontakt zum Bouncer kostenlos in den wohl begehrtesten Club der Stadt "Elektro".

25.12. -->  1.Weihnachtstag:
Es gibt nichts idealeres als an einem Hangover-Tag zu wandern, dies lernten wir bereits von der Hongkong Crew. Deswegen sagten wir dem Couchsurfer (per Hangout app) Albert zu einem Tagesausflug zum Nationalpark Yangmingshan zu. Albert brachte auch noch seinem Kumpel mit uns so wurden wir mal wieder von Einheimischen rungeführt. Die Wanderung führt einen Berg hinauf, man sieht und riecht zahlreiche aktive Vulkane und wird mit einer tollen Aussicht belohnt.

Albert begleitete uns noch zum Nightmarket Ningxia, welcher spitze zum Snacken ist. Wir probierten Squid, fried Sweet Potato, Soups, Rice with chicken and pork, Kaktusfrucht, Dumpling-tasche mit Kräutern, und Crused Ice with Mochi und Peanuts.

Zur Abendstunde hat uns Sammy per Scooter von der Subway Station abgeholt und dir durften erfahren, wie es ist zu dritt auf einem Scooter zu fahren: SPANNEND! cool

26.12. / 2. Weihnachtstag:
Am Morgen war Sammy tatsächlich so verrückt und hat seinen Boss angerufen, um ihm mitzuteilen, dass er 3 Stunden zu spät zur Arbeit kommt. Grund war sein schlechtes Gewissen, weil er wenig Zeit für uns hatte und uns zum Frühstück einladen wollte. Im lokalen Restaurant um die Ecke gab es Milktea, Wurst, frittierter Ricecake, frittiertes Omelett, Toast mit süßer Kokosbutter,... Alles sehr fettig und deftig. Das Frühstück war jedoch eher gewöhnungsbedürftig, grenzt schon eher an American breakfast mit Würstchen, hash browns und Toast, dazu gab's aber noch Dumplings und Rice cake. Wir waren uns einige dass wir diese Kombination nicht jeden Morgen frühstücken könnten, waren aber happy nochmal mit unseren Couchsurfer abzuhängen. 

 

2. Stop: Hualien

26.12.-28.12.
Nachdem wir uns verabschiedeten, nahmen wir den Zug in Richtung Ostküste nach Hualien. Züge in Taiwan sind super bequem: viel Beinfreiheit und eine spektakuläre Aussicht entlang der Strände und Wälder. Der Express Zug dauerte 2h. Die haben wir genutzt um unsere Sightseeing Tour zu planen. Über Couchsurfing haben wir unsere Travelroute angegeben und daraufhin hatte uns Smith geschrieben. Ein Einheimischer aus Hualien. Er ist neu bei Couchsurfing und hat noch keine Referenzen aber seine Nachricht war sehr lieb. Er meinte er kann uns für zwei Tage hosten und würde sich freuen uns in Hualien rum zuführen und mehr über seinen Stamm die sogenannten Amis zu erzähle. Alleine würde wohl keiner von uns bei jemanden unterkommen der keine Referenzen hat, einfach um auf der sicheren Seite zu sein. Aber zu zweit gehen wir das Risiko wohl mal ein wink und es war genau die richtige Entscheidung. Smith war super lieb. Mit dem Auto seiner Schwester hat er uns vom Bahnhof abgeholt und brachte uns zum Haus seiner Eltern. Hier lebt er mit zusammen mit Mama, Papa, zwei Geschwistern und seinem Bruder (er hat noch einen weiteren Bruder in Melbourne und eine Schwester in Taipei). Ein sehr Großes Haus. Wir haben uns sehr gefreut diese Erfahrung zu machen - bei einer Einheimischen Familie zu leben und einen Einblick in deren Alltag zu bekommen. Obwohl seine Eltern kein English können waren sie sehr süss zu uns und haben uns auch einfach auf Taiwanesischen angesprochen. Wir haben Smith immer nur fragend angeschaut und er hat übersetzt. Sein Freund Leon kam kurz nach seiner Ankunft auf seinem Roller vorbei und so hat sich jeder von beiden ein Mädel auf den Roller geschnallt und los ging die Hualien Tour.

Zuerst sind wir nach Downtown um dort etwas herumzuspazieren und den berühmten Jelly Tee zu kosten. Weiter gings zum Qixiran Beach. Die Fahrt dorthin war super. Die Sonne schien, es war warm genug um nur Tshirt zu tragen und die Kulisse war toll - Hualien eine süsse Einheimischen-Stadt umgeben von Bergen. Der Strand war kein typischer Sandstrand sondern schwarzer Kies. Das Meer war wegen dem Taifoon auf den Philippinen sehr unruhig und die Wellen hoch. Drum herum waren die Riesen Berge des Taroko National Park. Einfach schön. Danach sind wir noch zu den nahegelegenen Klippen, einem "Secret Spot" der nicht mit den Roller zu erreichen war aber eben nicht weit weg von dem Strand.

Die Tour ging am Hafen von Hualien weiter, den wir einmal hoch und runter geschlendert sind. Während dessen hat uns Smith viel über seinen Stamm und dessen Geschichten erzählt. Es gibt wohl 6 Einheimische Stamme in Hualien und die Amis machen 31% der Bevölkerung aus. Sein Freund Leon hat im englisch Unterricht nicht so gut aufgepasst wie Smith und konnte sich leider gar nicht mit uns unterhalten. Trotzdem hat es ihm wohl Spass gemacht mit uns rumzuhängen und Smith hat fleißig übersetzt. Anschließend  haben wir nochmal eine Runde in Downtown gedreht und für mich eine Handyfolie gesucht, da das Glas auf meinem Handybildschirm gebrochen ist - tja manchmal muss man eben Opfer bringen auf Reisen cry Wie so jeden Abend in Taiwan bisher ging es auch Montagabend zum Nightmarket in Hualien. Die Foodie-Tour beginnt: aborigine Beef mit Zwiebeln im Hotdog-Brötchen (nichts besonderes eigentlich) Toast mit Satai Beef (auf jegliche Toast Kombination gehen die Taiwanesen richtig ab), Erdbeeren und cocktail Tomaten in Zuckersirup ummantelt und zu guter Letzt die Pork-Dumplings sogenannte Bianshi.

Die Besten gibt es in der Downtown Zhonghua Rd., 10 Stück für nur 1,50 Euro. Recht früh ging es zurück in Smiths Familienhaus, denn am nächsten Tag ging es früh raus. Silvi hat sich noch eine altmodische Dusche gegönnt (Es stand ein Wasserhahn auf Kniehöhe und eine Kelle zur Verfügung). Das der Duschkopf einfach ohne Vorhänge oder andere Abgrenzung im Badezimmer hängt sind wir ja schon von Korea gewohnt. Hier hab es aber nicht mal einen Duschkopf sondern eine grosse Schüssel in die man das Wasser laufen lässt und es dann über sich kippt. Immer wieder eine Erfahrung wert diese Couchsurfing-Unterkünfte surprised Gute Nacht!

 

Am nächsten Morgen hat Smith Frühstück  (Toast mit Beef sowie eine Art Omelette Crepes) und schwarzen Tee vom Convenience Store besorgt. Süß, wie bemüht er war während wir uns noch gemütlich fertigmachten. Leon hat uns mit dem geliehenen Auto seiner Mutter abgeholt und los ging es zum Taroko Gorge National Park. Eigentlich wollten Silvi und ich uns einen Roller mieten, aber die zwei hatten wohl etwas Sorge um uns und natürlich auch Lust mitzuwandern, sodass sie uns spontan angeboten haben mit zum Nationalpark zu kommen. Leider musste man für die richtig abenteuerlichen Wanderungen schon Wochen vorher eine Genehmigung beantragen und so mussten wir uns mit den 4 öffentlichen Wanderungen zufrieden geben. Die Landschaft war trotzdem beeindruckend laughing.

Der Nationalpark ist einer von acht Nationalparks in Taiwan, gelegen im Osten der Insel. Er wurde nach der Taroko-Schlucht benannt, die ihrerseits nach den Truku-Ureinwohnern benannt wurde. Der Park ist vor allem durch seine Schluchten und die steilen Felswände bekannt. In der Taroko-Schlucht  fließt der Liwu-Fluss, welcher der Marmorschicht erodierte und so die Schlucht formte. Aufgrund der Aussicht ist sie eine berühmte Sehenswürdigkeit in Taiwan. Auf den Wanderwegen findet man viele Tunnel und am Hang gelegen den Schrein des ewigen Frühlings. Der Schrein wurde im Andenken an die 212 gestorbenen Bauarbeiter, die beim Bau der Ost-West-Autobahn ums Leben gekommen sind, gebaut. Wir sind ca. 3h umhergewandert, entlang der Schluchten und zu Wasserfällen (leider nur von weitem zu sehen). Am Abend haben wir die Jungs in ein Restaurant ihrer Wahl als Dankeschön eingeladen. Sie entschieden sich für einen Japaner und hier haben wir gemeinsam den Abend ausklingen lassen.

Recht früh waren wir zurück in Smith Familienhaus, aber wir brauchten noch eine Weile um uns den Kopf über unsere nächste Reiseroute zu zerbrechen. Denn eigentlich wollte wir zu einem National Park an der Südspitze Taiwana und uns dort einen Roller zum cruisen mieten. Wegen des Typhoon auf den Philippinen war jedoch Regen und starker Wind gemeldet. Letztlich haben wir den Ausflug verworfen und sind direkt nach Tainan.

 

3. Stop: Tainan

28.12.-29.12.

Selten haben wir uns mit einer Entscheidung so schwer getan: wo sollen wir als nächsten hinreisen- Süden/ Westen, Stadt/Strand,... Nun gut, spontan blieben wir eine Nacht länger bei Smith in Hualien und standen um 5 Uhr Morgens auf, um den Zug nach Tainan zu nehmen. Smith war so lieb und hat uns sogar Nachts zum Bahnhof gebracht.

In der historischen Stadt Tainan checkten wir im Hostel Old man Captain ein und waren etwas “lost”. Kurzerhand GPS an, alle Mittel in Bewegung gesetzt und zack, einige Taiwanesen hätten uns gerne herum geführt, aber wir entschieden uns dann für ein Treffen mit Terence, der sich schon bei uns meldete und seine Hilfe anbot als wir noch in Korea waren. Er kontaktierte uns über Couchsurfing, möchte sein Englisch üben und bot uns eine Stadtführung an. Wir sind Glückspilze! Kein Tag vergeht, an dem wir alleine durch eine fremde Stadt irren.

Wir liehen uns Fahrräder und auch der strömende Regen konnte uns nicht vom Sightseeing anhalten. Folgende Orte wurden besucht: Confucius temple, Fuzhong Street face to the confucius temple- hier snackten wir ein “KLIN's steamed bread”, chinkan tower, Anping district (anping fort), shennong street (old buildings), zum Abendesen "eel noodles" on Guohua Street, Wu garden und zu guter letzt das Cinema (das einzige mit handgezeichneten Plakaten). Aufgrund von Terence konnten wir in kürzester Zeit mal wieder das Maximale Sightseeing-Programm rausholen- DANKE! smile

 

4. Stop: Taichung

29.12.-30.12.
Um 8:30 Uhr klingelte unser Wecker, Koffer wieder gepackt und auf Kosten des Hostels gefrühstückt. Es gab Toast mit verschiedenen Aufstrichen (Nutella, Marmelade, Kokusnussbutter, Peanut butter und Kaffee sowie Tee war auch umsonst). Da haben wir uns gefreut, ausnahmsweise mal keine Frühstück vom Convenience Store. 2h mit dem Zug von Tainan nach Taichung- Taiwan's drittgrößte Stadt, eher bekannt fürs shoppen, und essen . Eigentlich wollten wir mit dem Bus weiter zum Sun Moon Lake aber weil wir die Busstation nicht gefunden haben (komplettes Bus-Chaos) haben wir uns entschieden den Tag in der Stadt zu verbringen. Promt haben wir mit GPS Hangouts angeschaltet und Couchsurfer in der Nähe kontaktiert. Das lief mal wieder wie am Schnürchen cool. Es haben sich unter anderem Vincent, Violet und Enoch bei uns gemeldet (alle leben sie in Taichung) und so haben wir uns mit Vincent eine Stunde später am Creative Park verabredet. Vorher haben wir in einem lokalen Restaurant noch eine Taiwanesische Suppe geschlemmt. Der Laden war gut besucht, voll mit Einheimischen, hier müsste es lecker sein. Wir kennen da ja nichts und probieren einfach durch. Fleischbällchen ummantelt mit Rice Cake und eine Fischbällchensuppe. Der Creative Park in der Nähe vom Bhf war unspektakulär. Vincent kam mit seinem Auto. Auf Anhieb war er uns sympathisch. Er ist 35, Salesman und war quasi zu der Zeit eigentlich am Arbeiten, hatte nur keine Kundentermine mehr und somit Zeit. Gemeinsam sind wir zu einem Park in dem eine Teddybär Ausstellung war, ist wohl ein Wahrzeichen für Taichung und anschließend sind wir zu einem weiteren Stadt Park der durch die Stadt führt und haben in Ruhe einen Kaffee getrunken.

Vincent hat uns eingeladen, da er ja eigentlich am Arbeiten war, hatten wir quasi ein Geschäftstreffen bei Starbucks cool Generell war sein Englisch sehr gut und wir haben uns super mit ihm verstanden. Lockerer witziger Kerl. Wir sind seine erste Couchsurfing Erfahrung. Später fragte er wo wir denn übernachten und wir erzählten ihm das ein Couchsurfer uns zu sich eingeladen hat allerdings hat er sich seit gestern Abend nicht mehr bei uns gemeldet, weswegen wir uns nicht sicher waren ob wir dort übernachten können. Vincent hat uns ganz spontan angeboten bei ihm zu schlafen wir waren überwältigt von seiner Spontanität und Freundlichkeit und haben das Angebot sehr gerne angenommen. Das witzige an der Geschichte war das seine Frau gar nicht wusste, dass er sich mit uns trifft, weil es ja ganz spontan war, außerdem hat er einen sechsjährigen Sohn und ein 6 Monate altes Baby. Bevor wir aber zu ihm nach Hause gefahren sind hatte er noch ein Geschäftstreffen mit einem Kollegen. Wir haben uns währenddessen mit zwei anderen Couchsurfern angetroffen. Joseph aus San Francisco und sein Taiwanesischer Host Maurice. Als wir mit den zwei Couchsurfern einen Treffpunkt ausmachen wollten sind sie uns aber ganz zufällig über den Weg gelaufen...bei Starbucks! Gemeinsam haben wir noch ein bisschen die Stadt erkundet und später hat uns Maurice der Taiwanese alle gemeinsam mit seinem Auto zum größten Night Market von Taiwan gefahren - Fenjia Night Market. Angekommen am Night Market waren wir überwältigt von dem Getümmel. Spielstände, Essensstände und sehr viele Geschäfte mit super günstigen Klamotten. Wir könnten Stunden hier verbringen. Sylvie und ich haben die für Taichung berühmte Reiswurst probiert, daraufhin Schweinehackfleisch eingewickelt in süßes Brötchen (sah aus wie ein Mini Döner) und später noch frittierte Krabben, Shrimps und Tintenfisch. Maurice war sehr bemüht und die lokalen Gerichte vorzustellen. Zwischendurch haben Silvie und ich und noch in den kleinen süßen lokalen Läden geschmökert. Der Nachtisch darf natürlich nicht fehlen-es gab es einen Crepe mit Marshmallows und Schokolade und der andere Couchsurfer Joseph hat uns noch eine Kostprobe in einem Ananaskuchen Store organisiert. Wir lassen es uns gut gehen und zählen keine Kalorien tongue-out. Obwohl wir schon so viele Nachtmärkte gesehen haben, war der in Taichung noch mal etwas ganz Besonderes. Wir hätten Stunden hier verbringen können, die Geschäfte waren endlos und die Atmosphäre einzigartig. 9:30 Uhr hat uns dann Vincent wieder abgeholt und gemeinsam sind wir zu seiner Familie gefahren. Seiner Frau durften wir nicht sagen dass wir uns schon tagsüber getroffen haben tongue-out

Seine Familie war total liebevoll. Er hat ein süßes dickes Schlitzaugen Baby und einen knuffigen sechsjährigen Sohn mit dem wir Powerblade gespielt haben. Wir durften im Zimmer von seinem Sohn schlafen und waren super froh in einer Taiwanesischen Familie unterzukommen. Vincent hat am nächsten Tag seinen Sohn zur Schule gebracht, ist uns danach tatsächlich noch zum Sun Moon Lake gefahren- die Asiate sind doch verrückt!!!!

Wir konnten diese Freundlichkeit gar nicht glauben als er uns angeboten hatte 1,5 Stunden bis zum See zu fahren nur um uns Hilfe anzubieten. Bevor die Fahrt losging hat er uns noch zum Taiwanesischen Frühstück eingeladen- das Lieblingsfrühstuck seiner Frau. Eine Art Donut Stange in einem Fladenbrot mit Spiegelei - nagut. Weil er an dem Morgen sehr heiser war haben wir auf dem Weg noch beim Hals-Nasen-Ohrenarzt angehalten, einem Freund von Vincent. Wir mussten lachen als er fragte ob wir mit zum Arzt wollen, sind aber natürlich hinterher gelaufen und waren tatsächlich während Vinzenz Behandlung mit im Arzt Zimmer, haben zugeschaut wie er eine Injektion bekommt und einen Schlauch in die Nase geschoben. Immer wieder lustig diese Taiwanesische Mentalität undecided. Angekommen am See hat uns Vincent geholfen die Koffer weg zu sperren und ein Tandem zu mieten. Soo freundlich. Dann ist er wieder zurück und wir haben das Strampeln angefangen.

Der See war super türkis und die Fahrradstrecke sehr schön. Wir hatten ziemlich Glück mit dem Wetter und auch ein paar Sonnenstrahlen. Auf unserem Tandem waren wir jedoch viel schneller durch mit der Fahrradstrecke und haben uns noch eine Weile auf der steilen Strassenroute durchgekämpft. Nach 20 Minuten sind wir doch wieder umgedreht und haben uns eben eine längere Pause auf der Wiese am See gegönnt bevor wir zurück zur Bushaltestelle geradelt sind. Dort herrschte ein großer Andrang, lange Warterei...

 

AGAIN: TAIPEH

31.12-01.01.

Die Fahrt nach Taipeh dauerte ewig. Fast 2 h saßen wir im unterkühlten Bus nach Taichung und waren letztlich von 16 bis 20 Uhr unterwegs, bis wir schließlich bei unserem Host Fan in Taipei angekommen sind. Auch ein ganz herzlicher Kerl, gestresster Medizin-Student mitten in der Klausurphase, wohnt mit zwei Freunden zusammen. Da der ein derzeit nicht da ist konnten wir sein Zimmer haben. Gemeinsam wurde am ersten Abend noch der Elephant Mountain hochgewandert. Von hier hat man eine super Nachtsicht über Taipei und vor allem das höchste Gebäude 101. Auf einem Felsen haben wir uns niedergelassen und erzählt. Als es kälter wurde sind wir die unendlich vielen Treppen wieder runter gewandert und haben uns noch auf ein Bier in einer fancy Bar niedergelassen. Zur Feier des Tages gab es einen pigbloodcake - wir hatten uns davon jedoch zu viel erwartet. Der Geschmack war recht langweilig, mehr Ricecake statt Blut. Danach schnell ins Bett denn am nächsten Tag stand schon wieder ein neuer Tagesausflug auf dem Programm.

Um 11 waren wir mit unserem Freund Matthias zum Tagesauflug nach Jiufen verabredet. Etwas mehr als eine Stunde waren wir mit dem Bus unterwegs in den Norden von Taipei. In den Bergen gelegen mit Blick aufs Meer befindet sich Jiufen, ein kleiner Ort mit vielen schnuckeligen Gassen bekannt für seinen Markt. Ein weiteres Mal reihte sich Essensstand an Essensstand und Geschäft and Geschäft.

Matthias Schule war ganz in der Nähe daher kennt er den Markt wie seine Westentasche und hat gerne die Pausen hier verbracht. Also haben wir die Essensauswahl mal wieder Matthias überlassen und uns durchprobiert. Erst verschiedenen Ricecake darunter Bean und Taro, dann ein wärmer Dessert mit wabbeligem Ricecake in süsses Brühe. Der Markt erstreckte sich den ganzen Hang hoch. Teilweise waren die Gassen so kleine aber die Touristenmassen so viel dass man nicht mehr weiter kam. Ca. 2 Stunden haben wir hier rumgestobert bis es wieder mit dem Bus zurück nach Taipei ging. Für die Fahrt noch einen stark gebrühten (Tröpfchen-Filterung) Kaffee. Zu unseren Ungunsten regnete es die ganze Zeit in Jiufen und zurück in der Stadt Taipeh schien die Sonne frown. Matthias ist ein richtiger Foodie, schlimmer als wir, und hat uns in der Stadt direkt zum nächsten Restaurant geschleppt obwohl wir noch satt vom Markt waren. Aber seine a Begründung war es ist unser letzter Tag in Taiwan also müssen wir da jetzt durch. Im Restaurant war ziemlich hoher Andrang. Wir bestellten Dumplings und eine Art Beef Rolle im Blätterteig. Sehr lecker. Gleich um die Ecke befand sich das Memorial Buildung 

Bei der Sightseeing Tour am Abend konnten wir uns nochmal ein bisschen die Beine vertreten.
Allerdings hielt die Essenspause nicht lange denn abends wollte Matthias uns noch den Huaxi Nightmarket vorstellen, denn hier konnte man auch Schlange essen. Silvi und ich sind ja immer offen  für alles tongue-out einmal den Markt hoch und runter geschlendert haben wir uns im Schlangen-Restaurant niedergelassen. Draußen wurde man schon im Glaskasten von einer riesigen gelben Python und anderen kleineren Schlangen begrüßt. Wir bestellten eine Suppe mit Schlangenstücken, sowie 3 Shots: Schlangengift, Schlangenblut und Schlangenwein. Zum Glück haben wir uns das kleine Gericht geteilt. Schlange schmeckt nach gar nicht und nach 2 Bissen vergeht einem die Lust am Essen weil man unzählige gretenartige Skelettstücke im Mund hat und die erstmal wieder alle rausfischen kann. Die Shots waren auch unspektakulär. Vom Markt ging es dann nach New Taipei zu Freunden von Matthias. Ziemlich lange Anreise mit der Metro in eine Studentengegend im Nordwesten. Seine beiden Freunde hatten hier zusammen mit 20 anderen Studenten ein Restaurant gemietet und hier zusammen gegessen. Silvi und ich waren noch papp satt und uns nur zum Smalltalk dazugesellt. Wir mussten aber schnell feststellen dass wir beide ganz schön geschlaucht vom langen Tag waren und wahrscheinlich auch den Tagen davor, sodass uns ein bisschen die Kraft und Lust fehlte wieder neue Leute kennen zu lernen für einen Abend. Naja wir haben uns dennoch unter die Studenten gemischt, die meisten waren Russen und demnach richtig heiss auf Silvesterabend. Anschließend sind wir auf die Dachterrasse eines nahegelegenen Gebäudes um von dort das Feuerwerk zu sehen und zu trinken. Wir hatten uns mit unserem Weißwein und Sake deutlich vergriffen und nicht mal die Hälfte getrunken. Und auch das Feuerwerk war alles viel zu weit weg und ging eher unter. Also Mitternacht war eher ein Flop, aber immerhin hatten wir uns kiss danach haben wir uns noch unter die Studenten gemischt aber auch hier haben wir uns nicht so ganz wohl gefühlt. Irgendwie waren sie alle etwas primitiv und mit dem Alkohol stiegen auch die Flirtversuche, auf die wir absolut keine Lust hatten. Also haben wir schon um halb 2 die Biege gemacht. Silvesterabend war ein ziemlicher Reinfall, im Nachhinein hatten wir einfach gemütlich das Feuerwerk am 101 Tower schaue sollen anstatt eine Partynacht für die wir keine Kraft haben, aber das kann man ja vorher nie wissen. Ausserdem ist bei uns derzeit jeder Tag etwas besonderes und Silvester hin oder her hätte unsere Erlebnisse der letzten Wochen auch nicht tippen können.
FROHES NEUES JAHR!

_______________________________

Ein paar Foodie Tipps aus Taiwan:

-Bubbletea: Gesüsster Schwarztee mit Milch und kleinen Kugeln aus Maniokstärke
-Oyster omelette
-Eel soup - eel noodle
-Sweet tofu pudding with toppings  (jelly, soy bean,...)
-Stinky tofu (halb so wild ;-) )
-Papaya shake
-Crushed ice with toppings (hier ist jede Kombi denkbar)
-Mochi (hot rice cake auch auf Eis)
-Taiwanese breakfast: fried omelette, sausage, fried rice cake
-Coffin toast  (toast stuffed with meat and deep fried)

-Squid on stock

-Rice sausage

-Fried crap shrimp and squid

-Sweet Pork bread

 _________________________________________________

 

 

Zeit für neue Abendteuer: Adieu Südkorea, Hello Peking

22Dez2016

Am Montag den 19.12. ging ein weiterer Lebensabschnitt zu Ende. Unser Auslandssemester in Korea ist nach 111 Tagen vorbei. Die letzten Tage waren wir ziemlich wehleidig und konnten sie nicht so richtig genießen. Zudem wurden wir beide noch krank und kamen an unserem letzten Tagen noch auf dem Geschmack der koreanischen Medizin – das letzte Wochenende hatten wir uns anders vorgestellt :-P

Montagmorgens ging es zur Post. Unsere Koffer mit einem Maximalgewicht von 20kg hatten wir mühselig gepackt und in Folie eingewickelt. Pro Person zusätzlich noch zwei größere Kartons dazu sowie ein kleinerer mit dem Laptop. Das ganze hat bis 3 Uhr Nachts gedauert, um 9 Uhr morgens haben wir uns den Postwagen unseres Hausmeisters ausgeliehen und sind losgezogen. An der Poststelle dann die böse Nachricht, dass wir keine Koffer verschicken dürfen und Laptops (aufgrund der Batterie) auch nicht. So mussten wir unsere Koffer wieder aufreißen, der Inhalt musste anhand einer Liste neu sortiert werden und auf Kartons verteilt werden und der Laptop musste mit nach Peking. Super nervig, da wir den Sonntag mit Packen verbracht hatten. Zum Glück waren wir zu Zweit sonst hätten wir wohl einen Nervenzusammenbruch bekommen, denn zum Flughafen kamen wir so auch erst 40 Minuten später los. Wir waren sehr froh, dass wir das Angebot von John und Schnurbi uns zum Flughafen zu fahren angenommen hatten und jetzt nicht noch mit der Subway umhertuckern mussten! Die beiden waren auch die Ruhe weg, warteten mit einem Käffchen auf uns und beruhigten unsere Nerven.

Abging es nach Peking mit allerbesten Bedingungen: Visumsfrei nur 72 Stunden Aufenthalt, klirrende Kälte mit Minusgraden und die Warnung vor dem stärksten Smok (Luftverschmutzung) der Geschichte

Die Anreise von Flughafen in Peking zu unserem Hostel „Leos Hostel“ in Qianmen (mitten im Stadtzentrum) hat uns ganze 4 Stunden gekostet (Migration, Koffer, Subway,…). Und in Qianmen angekommen waren wir auch erstmal verloren, weil unsere koreanischen Simkarten in China natürlich nicht funktionieren.  Somit war weder ein Zugang zum Internet, noch ein Anruf möglich. Kein Taxi wollte uns mitnehmen und niemand der Passanten, die wir nach dem Weg gefragt haben, sprachen englisch. Zusätzlich machte uns die Minustemperatur zu schaffen… Letztlich kam ein Chinese auf uns zu – er hat uns aus dem Bus gesehen – und hat den 20 minütigen Fußmarsch zum Hostel begleitet. Obwohl wir sagen müssen, unser Eindruck von den Chinesen ist nicht der freundlichste. Abends haben wir uns mit einem chinesischen Couchsurfer getroffen, der uns ein paar Sightseeing Tips und die Route zur chinesischen Mauer erklärt hatte und sind anschließen noch durch die Hutongs geschlendert.  Ein bisschen gesnackt haben wir natürlich auch – Dumplings, Streetfood und chinesische Backwaren. Leider hat uns nichts davon umgehauen…

Dienstag startete dann der Trip per Subway und Bus zur chinesischen Mauer „Badaling“. Um 10 Uhr waren wir auf halber Strecke mit Luca, einer Ungarin verabredet.  Die ist wie wir 3 Tage in Beijing. Den Kontakt zu ihr hat und der Couchsurfer vom Vorabend hergestellt.  Recht lange Reise und auch den Busstop haben wir nicht auf Anhieb gefunden, was ziemlich nervig war- einige Chinesen belästigten mit ihrer lautstarken und leicht aggressiven Art, weil sie uns eine Taxifahrt zum Wucherpreis andrehen wollten. Obwohl wir Dezember und Minusgrade haben, war doch recht viel Betrieb auf der Mauer, vielleicht auch weil Badaling am einfachsten vom Zentrum zu erreichen ist. Wir haben uns insgesamt 2,5 Stunden auf der Mauer aufgehalten und 6 Türme passiert. Mit jedem Turm wurden es auch weniger Touristen. Die Wanderung war ziemlich anstrengend, da manche Parts der Mauer entweder richtig steil sind oder riesige Stufen haben, aber so wurde uns wenigstens warm. Da Peking derzeit so versmogt ist, konnte man leider nicht allzu weit entlang der Mauer schauen und auch die Bilder wurden nicht die Besten. Aber die Anreise hat sich gelohnt und auch mit Luca haben wir uns super verstanden. Zurück sind wir mit dem Bus 877. Viel angenehmer als die Hinreise, da er bis ins Stadtzentrum zurückfuhr und wir somit Zeit für einen Powernap hatten ;-) Von dort ging es weiter nach Sanlitum, einem Shopping und Ausgeh-Distrikt. Alle Geschäfte die man sich vorstellen kann von Zara bis Armani und endlos viele Bars und Restaurants. Ziemlich coole Ecke – sehr modern und auch architektonisch cool gemacht. Aber an dem Abend war recht wenig los, weswegen die „eigentliche“ Atmosphäre dieses Districts nicht so rüber kam. Und so sind wir früher als geplant wieder nach Qianmen. Weil wir ja so gerne die lokalen Gerichte durchprobieren, gab es ein vorweihnachtliches Menü: Eine ganze Pekingente:-D Die Ente war lecker, aber fettig und vorerst kalt serviert. Übrigens isst man die klassische Peking-Ente eingerollt in einer Teigtasche mit Zwiebeln, Gurke, Terriyaki Soße und Zucker. . Die Angestellten waren ganz aufgeregt uns zu bedienen und insgesamt haben sich 3 Servicekräfte trotz großer Sprachbarriere um uns gekümmert.  

Dienstag ging es um 8:30 zur verbotenen Stadt, die fußläufig vom Hostel zu erreichen ist. Wir haben uns ein Headset mit deutscher Tour geliehen und sind durch die antike Anlage gezogen. Die Gebäude und Gärten waren wirklich sehr beeindruckend: Farbenfroh wie viele asiatischen Tempel, sehr viel Gold innen und außen, viele Verzierungen und prunkvolle Bauten- 15 Jahre hat der Bau damals gedauert, bei dem über 200.000 Arbeiter beteiligt waren. 2,5 Stunden haben wir hier verbracht. Zwischendurch mussten wir uns in den Souvenirshops aufwärmen, weil es so kalt war. Außerdem sind wir auf unzähligen Seflies der Chinesen gelandet. Total verrückt – sie reihen sich wirklich hintereinander um mit und Fotos zu machen.

------WANGFUJING fehlt -----

Anschließend sind wir in den Jingshan Park von dessen Hügel man Aussicht über die verbotene Stadt und Peking hat. Weiter als 300m konnte man aber wegen des Smogs nicht sehen. Deswegen ging es auch direkt weiter zum nächsten Sightseeing Spot: Dem Lamatempel „Yonghegong“. Wir haben mittlerweile viele Tempel gesehen, aber der hat uns doch nochmal sehr beeindruckt. Es handelt sich um einen wahnsinnig alten Tempel, zu dem heute noch viele Gläubige aus Tibet reisen. Ein langes Areal mit hintereinander gelegenen Tempelhallen und im allerletzten Tempel ein 10 m großer goldener Buddha.

Für heute war damit auch unsere Sightseeingtour beendet. Zeit wäre noch gewesen, aber es war uns mittlerweile einfach zu kalt und wir mussten noch ein paar Dinge für Taiwan organisieren. Zum Abend haben wir nochmal typisch für Peking einen „Hotpot“ gegessen. Quasi wie ein Topf am Tisch mit kochendem Wasser (Fondue mit Brühe) in den man seine Zutaten reinschmeißt (in unserem Fall Spinat, Pilze, „Hammels“-Fleisch: keine Ahnung was wir uns bestellt haben, Sweet Potato) und zum Essen wieder rausfischt.

Unser Fazit zu Peking: Peking war seine 72 Stunden Wert, vor allem die Chinesische Mauer und die verbotene Stadt. Die Stadt hat uns nicht umgehauen, vielmehr war es einfach interessant das Leben hier zu beobachten. Wir stellen immer wieder fest, dass wir vor allem im Laufe der letzten Wochen zu viele Städte zum vergleichen besucht haben und mit Tokio, Shanghai oder Hongkong kann Peking unserer Meinung nach nicht mithalten…. Der Smog, die dreckigen Straßen, die kleinen Geschäfte, die vielen Roller und Radfahrer, die grauen Gebäude (grau weil sie durch den Smok ohnehin irgendwann grau werden würden), viele alte und doch schöne Gebäude im chinesischen Stil und natürlich auch die Leute, irgendwie witzig aber auch frech und aufdringlich- halt ganz anders als unsere favourisierten Koreaner.

Bye bye Peking. Next Stop: Taipeh, Taiwan!

Tempel-Übernachtung und Abschiedstreffen - die letzten Tage sind gezählt :-(

17Dez2016

Seit langen stand ein Tempel Aufenthalt auf der To Do Liste, eines der „Things To Do“ während eines Südkorea Aufenthalts. Der Winter ist zwar nicht die beste Jahreszeit, aber diese Erfahrung war uns noch wichtig bevor es heißt „Good Bye Korea“

Unter Templestay versteht man den Aufenthalt in einem traditionellen koreanischen Tempel, bei dem man sowohl den Tempelalltag als auch die Ausübung des koreanischen Buddhismus kennenlernen kann. Als ein Programm, bei dem man inmitten der wunderschönen koreanischen Natur den ruhigen Tempelalltag und die koreanische Buddhismuskultur hautnah erlebt (leider nicht ganz so faszinierend im Winter – wahrscheinlich sehr schön im Herbst, wenn die Bäume sich verfärben).

So ging es für uns am 12. Dezember (Montag) nach Gyoengju zum Golgulsa Temple – dieser Tempel Aufenthalt wurde uns zudem von einem Freund empfohlen. Eine Stunde zum Express Bus Stopp, 50 Minuten bis nach Gyeongju und nochmal 50 Minuten bis zum Tempel mit dem Bus. Ganz schön lange Reise. Angekommen ging das Programm auch direkt los. Schnell reingeschlüpft in die übergroße Tempelhose und –weste und weiter zur Meditation. 20 Minuten meditieren zusammen mit einer Rumänin die seit Februar 2016 im Tempel lebt und uns auch eine Einführung in den Buddhismus gegeben hat. Das Ziel ist dabei alle Gedanken los zu lassen und sich nur auf die Atmung zu konzentrieren. 5 Sekunden einatmen und 5 Sekunden ausatmen, dabei die Atemzüge zählen, sodass man sich nicht auf andere Gedanken konzentriert. Gar nicht so einfach. Danach hatten wir 2 Stunden Zeit das Tempelarenal zu erkunden. Die Gebäude erstreckten sich über einen sehr steilen Hang und auf der Bergspitze befand sich ein in den Hang gemeißelter Buddha.  Viele Koreaner kommen hier her um zu beten und dem Buddha Geschenke zu bringen: Obst, Wasser, Süßigkeiten und auch eine Soju-Flasche hatte jemand hingestellt (koreanischer Alkohol).

Von 17 bis 17:50 gab es Abendessen, gemeinsam mit den Mönchen und Angestellten. Jedoch gab es Geschlechtertrennung und auch die Mönche hatten ihren eigenen Tisch. Man saß natürlich auf dem Boden und es gab nur vegane Gerichte. Neben uns war noch ein kleiner koreanischer Junge zu Besuch im Tempel. Danach gab es nochmal eine Orientierungs-Stunde mit der Rumänin über die Abläufe im Tempel mit anschließender Meditation. Um 19 Uhr stand Sunmundo mit dem „Grandmaster“ (Ober-Mönch) auf dem Programm. „Sun-Mu-Do“ bedeutet übersetzt. „Zen-Kampfkunst-Weg“. SunMuDo geht auf eine jahrhundertealte, wehrhafte, mit dem chinesischen „Kung-Fu“ verwandte, Mönchstradition zurück. Ihr Ziel ist es, nicht nur die Selbstverteidigung im klassischen Sinne zu lehren, sondern die dort vermittelten Kampfkunsttechniken zu nutzen, damit der Praktizierende „dem tiefsten Kern seines Wesens“, seiner „wahren Natur“ näher kommt. SunMuDo kombiniert Zen-Meditation, Yoga, Taiji und Qi-Gong mit traditionellen koreanischen Kampfkünsten. Seine energievolle und dynamische Vorgehensweise fördert die Beweglichkeit und Flexibilität des Körpers, insbesondere seiner Gelenke. Das aufmerksame und regelmäßige Üben verbessert den Gleichgewichtssinn sowie die Harmonie zwischen Körper und Geist. Es kräftigt die Muskulatur und hilft Rücken- und Gelenkschmerzen vorzubeugen, bzw. diese zu lindern.  Wir haben unser bestes Gegeben, aber so gelenkig und flink wie die Mönche sind wir lange nicht. Der „Grandmaster“ war aber sehr stolz auf uns ;-) Gegen 21:30 ging es zurück ins Zimmer, denn um 22 Uhr muss geschlafen werden – auf dem Boden natürlich. Dank der Fußbodenheizung und dicken Decken aber vollkommen okay. Um 4 Uhr klingelte der Wecker denn um 4:30 wurde sich auf der Bergspitze in der Buddha-Hall zum morgendlichen Beten und Meditieren getroffen. 6 Uhr gab es Frühstück – Reis und Gemüse. Da das Programm erst um 8:30 weiterging, haben wir die 2 Stunden nochmal zum Schlafen genutzt und mussten dann auch wieder zum Morgensport – Sunmundo Training. Zum Glück nicht ganz so anstrengend wie am Abend zuvor, es war eher mit Yoga und viel Dehnen zu vergleichen. Um 10 Uhr wurde sich getroffen um 108 Verbeugen zu machen. Diese zielen hauptsächlich darauf ab unser Verhalten zu korrigieren uns und eine Chance zu geben, alles fallen zu lassen, allen Ärger, alle Ängstlichkeit und alles Bereuen herauszulassen. Ein Grund, warum man eine Serie von 108 Verbeugungen braucht, um alle schlechten Handlungen, die man getan hat, loszuwerden, sind die „Sechs Kontaktpunkte“ (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Anfassen und Denken), die durch die Sechs Sinne produziert werden (Augen, Ohren, Nase, Zunge, Körper, Geist) und dies hat sich unendlich durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft fortgesetzt (6 x 6 x 3 = 108). Ich glaube nach 70 Verbeugungen fingen wir langsam an zu kämpfen und am nächsten Tag spürten wir es in den Knien. 10:30 weiter zur Teatime mit dem „Grandmaster“, einem Tempelbewohner, dem kleinen koreanischen Tempelbesucher und der Rumänin. Gemeinsam saßen wir im Kreis auf dem Boden. Wir durften dem Grandmaster alle Fragen rund um Buddhismus, dem Tempel, seinem Lebensstil u.v.m. stellen. Dazu gab es Tee und typisch koreanischen Reiskuchen.  Um 11:30 gab es wieder veganen Lunch und danach hatte uns der Grandmaster zur „Art Therapy“ eingeladen, die eigentlich für Tempelbesucher nicht zum Programm gehört. Haben Silvi und ich uns mal wieder gut angestellt und eine Extrawurst bekommen =) Eine Stunde lang wurden chinesische Zeichen mit Tinte und Pinsel gemalt – Silvi und ich wussten natürlich gar nicht was wir da niederschreiben, aber den Tempelbewohnern half es die Sprache zu lernen. Anschließend ging es zum Bogenschießen. Mit jeder Runde wurden wir besser und haben zuletzt auch recht oft die Zielscheibe getroffen!

Gegen 15 Uhr ging es zurück nach Busan. Ein letztes Mal zu E-Mart und Lebensmittel für unsere letzten Tage gekauft und uns bei allen Verkostungsdamen angestellt – somit war das Abendessen auch abgehakt ;-) Zurück im Studio haben wir uns letztes Assignment geschrieben. Die Aufgabe war es 5 Fragen a einer halben Seite zu beantworten. Z.B. „What is globalization and regionalization?“ Um ehrlich zu sein schon wirklich peinlich, dafür dass es ein Masterkurs und Final Exam ist. Aber wir wollen uns nicht beschweren, sind ja dankbar dafür, dass wir so viel Freizeit hatten. Jedoch liegen eben Welten zwischen koreanischen und deutschen Uni-Niveau.

Mittwoch (14.12.) war wieder „Bürotag“ – Beijing + Taiwan Planung sowie das Assignment fertig stellen. Zum Abendessen waren wir mit unserer Orchester-Freundin Jiyeon in der Shinsagea Mall verabredet – quasi ein Abschiedsessen :-( Leckeres Pfannen-Tukbokki, also Ricecake, Rindfleisch und Gemüse in einer scharfen roten Soße. Die Pfanne wird mit den frischen Zutaten an den Tisch gebracht und dann kocht man selbst auf dem am Tisch integrierten Grill. Diese Grill- und BBQ-Kultur werden wir seeeehr vermissen! Danach bin ich mit Jiyeon ins Spaland – Busan‘s beste koreanische Sauna, auch Jimjilbang genannt.

Hier befinden sich 22 traditionelle Saunas (von 25 bis 85°), sowie Pools und Duschen. Das Badehaus teilt sich in mehrere Bereiche, die oft auf verschiedene Stockwerke verteilt sind. Es gab eine Relaxing-Area, einen TV-Room, ein Kino, Restaurant, Café, O2 Kapseln, Massagestühle u.v.m. Der FKK-Bereich ist geschlechtergetrennt und enthält Saunas, Whirlpools, Dampfduschen, Wasserbecken und einen Bereich für das Styling nach dem Besuch. In den Bereichen, die Frauen und Männer, auch mit Kindern gemeinsam besuchen, wird für gewöhnlich Kleidung getragen. Dabei handelt es sich meist um ein einfaches T-Shirt und eine kurze Hose. Für gewöhnlich sind Jjimjilbangs 24 Stunden durchgehend geöffnet, vor allem männliche Koreaner pflegen es nach der Arbeit in der Stadt in einem solchen Badehaus zu übernachten, um dann am nächsten Morgen erfrischt weiterzureisen. Für die Übernachtung gibt es eigene geschlechtergetrennte Schlafsäle, in denen Matratzen oder einfache Matten zur Verfügung stehen. Eine Übernachtung kostet zwischen 6.000 und 15.000 und ist somit oft trotz des guten Services günstiger als ein Hotel. Ich ärgere mich, das Spaland nicht früher besucht zu haben, ich wäre hier bestimmt alle 2 Wochen zum Entspannend her gekommen.

Donnerstag standen weitere Abschiedstreffen an. So richtig genießen können wir die letzten Tage nicht. Wir freuen uns sehr unsere Freund nochmal zu aber sind eben traurig dass es vorbei ist. Zum Mittag haben wir uns mit unserer Nachbarin Matilda getroffen. Sie hat uns in Marinecity zu Subukan geführt – ein koreanisches Bulgogi Restaurant)Rindfleisch). Auch hier hat man wieder den Grill im Tisch integriert und bereitet sein Fleisch selber zu. Drumherum brutzelt das Gemüse in der Brühe. Dabei genießt man eine tolle Aussucht über die Gwangalli Brücke und das Meer. Anschließend sind wir nach Gwangalli zum Kaffeetrinken – das Wetter war herrlich, wie immer in Busan. Matilda war so süß und hat uns in einen Souvenirshop entführt. Sie bestand darauf, dass wir uns etwas aussuchen als Erinnerung an Busan. Beide haben wir uns für einen Busan-Magnet und eine „Ich komme wieder“-Postkarte entschieden =)

Am Abend hat Yuyoung den weiten Weg von Oryukdo auf sich genommen um uns nochmal zu sehen. Er war einer der ersten Koreaner die wir kennenlernten als er uns in sein Landhaus einlud. Auch wenn wir super satt waren mussten wir auf unsere letzten Tage nochmal Fried Chicken essen mit anschließendem Eis von Baskin&Robins – fahren die Koreaner total drauf an ;-) Später stoß noch Freund von ihm dazu und wir haben den Abend bei einem Cocktail in der Thursday Party ausklingen lassen.

Freitag wieder das gleiche Spiel. Ausschlafen und zum Lunch waren wir mit unseren Billie Jean Freunden John und „Schnurbart“ in John’s mexikanischem Restaurant Cirilo verabredet -unser liebevoller Spitzname ;-) Wie immer war es sehr witzig mit den beiden. Ein Kendo-Freund von John kam noch vorbei, er ist unter den Top 5 in Korea. Gemeinsam haben wir über den Besuch der beiden zu Karneval 2017 in Deutschland gespäßelt. Wäre natürlich zu witzig die Zwei in Deutschland wiederzutreffen, aber sie sagen selber, es ist unsicher ob sie in nächster Zeit einen Europatrip machen können, da sie beide ein eigenes Business besitzen, dass sie nicht so lange „allein“ lassen können.

Von einem zum anderen Essen haben wir abends Kimmy zum Tschüss sagen in Seomyeon getroffen. Schon lange suchen wir nach einem Restaurant, das Soju-Cocktails serviert und Kimmy hat tatsächlich eins gefunden. Die Früchte und der Soju wurden sogar direkt am Tisch gemixt. Leider musste Kimmy später wieder zurück zur Uni da ihm noch Klausuren bevorstehen, sonst wäre er sehr gerne mit uns in Seomyeon feiern gegangen. Und so sind wir beide ein letztes Mal zu Zweit in Seomyeon durch die Straßen gezogen. Haben unterwegs wieder koreanische (und philippinische) Bekanntschaften gemacht und sind gemeinsam durch die Bars gezogen (Weinbar, Thrusday Party und Izakaya). Der Abend endete im Club Grid – nochmal ein bisschen elektronische Musik auf die Ohren und das Tanzbein geschwungen.

#snackskalieren unser Foodsemester in Südkorea

15Dez2016

WE LOVE KOREAN FOOD !

~ Um dies zu erkennen, muss man allerdings auf Empfehlungen von Locals hören und auf Dormitory-Food verzichten cool ~

 

Hier die Zusammenfassung unserer koreanischen Speisen:

MEAT:

  • "Bulgogi" im Restaurant "Subukan" (Marine Bay) tongue-out
  • Fried pork "Tangsuyuk" - sweet
  • Fried chicken (spicy or sweet)& Beer - heiß begehrt in Korea!
  • Korean BBQ: Beef BBQ, Pork BBQ tongue-out
  • "Jjim Dak" Chicken Pfanne mit Gemüse - scharf -  (nahe PNU im "Rosen" Restaurant) tongue-out
  • “Jeukbokum” Grilled pork with rice
  • "Choon Cheon chickens rib" (im Restaurant in Jeju) tongue-out
  • "Jokbal bo ssam" (Schweinefüße,...) - ganz begehrt in Korea!
  • 닭도리탕 - chicken
  • "Gyuza-kal Gouk soup" (chicken soup with dumplings)
  • "Dakdori tang" (chicken soup with potatoe and vegetables, fried rice afterwards) tongue-out
  • "Tangsuyok 탕수욕" (Sweet, sour, and crispy pork), Goonmandu군만두 (baked bread-like), and beef noodle

SEAFOOD:

  • Fangfrischer Sashimi/ Roher Fisch (z.B. direkt beim Jagalchi market; lobster red back fish sea urchin octopus shrimp)
  • Seafood BBQ (especially abalone and eel; Scallop/ jogae/ karibi- am Ende von Haeundae Beach /port oder in Seomyeon), Eel BBQ tongue-out
  • “Sannakji” Moving/ "Live" Octopus
  • "Odeng tang" Fishcake (Streetfood) - ganz typisch für Busan! tongue-out
  • 북어포 buk uh po (fish chips) at rooftop bar in jeju
  • Fried octopus at bukchon hanok village in Seoul
  • "Mul-whae" (Raw Fish Soup cold- watery sashimi) (good restaurant at the end of Songjeong Beach)
  • Sashimi & Mul-whae at Restaurant “Mileune” (Jangsan Station) tongue-out

OTHER:

  • Spicy rice cake (tteokbokki) - Streetfood! tongue-outtongue-out ***SILVIS FAVOURITE***
  • ALLGEMEIN STREET FOOD IN ALLEN VARIANTEN (Frittiertes,....) tongue-outtongue-out
  • "Original grandmothers soup" with beef - 원조할매국밥 - typisch für Busan
  • "Pajeon" - Korean pancake (deftig z.B. Pumpkin or Kimchi, wird klassich mit Makeolli (Reiswein) verzehrt) - am besten und  günstigsten im Restaurant 살구 in Seomyeon tongue-outtongue-out
  • Original Korean Rice cake at Jangsan Market (flavour: pumpkin, strawberry)
  • "Myeongdong gyoza" (Dumpling Soup)
  • "Kalguksoo" - Nudelsuppe

DESSERTS:

 

  • "injeolmi bingsu" Korean snowflake icecream (z.B. chocobrownie, cheesecake, rice cake topped with melted cheese)
  • "SSiat Hotteok 씨앗호떡" - Teigtasche mit Zimt und Kernen (Streetfood) tongue-outtongue-out
  • "Bung uh ppang" - Fish formed sweets filled with bean (Streetfood)
  • "Gye ran ppang" - egg cake (Street Food)

--> Und wenn man sich nicht entscheiden kann: Korean Buffet (all you can eat; Restaurand: Hansik olbaan at Shinsagea mall- station: centum city) innocent

 

INTERNATIONAL FOOD:

 

  • Chinese food: 짬뽕짜장면탕수육 (Restaurant close to Jangsan Station; z.B. sweet pork)
  • All-you can eat buffet at Restaurant "Vips steakhouse" (Haeudae) tongue-out
  • Spain Food: Paella (normal + black) at "Spain club" in Haeundae
  • Brunch im Cafe Primo Gwangalli
  • Japanese Ramen (Marine Bay)
  • Sushi (Restaurant Bamnal nahe der PNU - Besitzer ist unser Kumpel Antaegu)
  • Indisches Essen "Hello India" in Haeundae
  • Mexikanisches Essen: Restaurant "Cirilo" in Shinsegae Mall (Station: Centum City)
  • Islamic restaurant “Marocco”- 3 sub stations away from pnu university (dusil Station number 131) tongue-outtongue-out
  • Seoga & cook (Station: Jangsan) for cheese pizza, risotto, steak, salad
  • "토끼정 크림 카레 우동= TOKKIJUNG CREAM CURRY" U-DONGat Shinsegae mall (restaurant with rabbit sign) tongue-out

 

FOR COCKTAILS:

- Thursday Party (Kette, gibts überall; immer gute Stimmung und Musik)

- Cocktails am Dalmaji Hill (grandiose Aussicht) in der Bar "Studio van"

- Cocktails in Haeundae: U2 bar (da gibt's auch Shisha)

- Magekoli (z.B. Peach, Yogurt, Kiwi)" im Restaurant 살구 in Seomyeon

- Whisky cocktails (mango, avocado, coffee) in der "Macillan lounge" in cheongdam (Seoul)

- Fruit soju cocktail (Soju mit frischer Frucht gemischt): 과일소주 야쿠르트소주 - In Seomyeon im Restaurant "Warawara"

- Port 1902 am Seongjong Beach: Rooftopbar, beste Aussicht (auch tagsüber für Kaffee)

- Seomyeon: Cocktailbar "swimgood"

 

Ach übrigens gibt es auch eine "Busan Food"- Facebook Gruppe, auf der sich Locals gegenseitig Restaurant empfehlen :)

Der "Reverse culture shock" ist vorprogrammiert! **VIDEO**

13Dez2016

Ohje, wir möchten gar nicht drüber nachdenken. Wir haben dieses Land, die Leute, unsere Freunde, unsere Nachbarschaft, das Wetter, das Essen,.... so lieb gewonnen. Aber wie sagten uns Freunde so schön: "we are faced with reality".

Es tut weh gerade jetzt wir uns so wohlfühlen Goodbye zu sagen. Tatsächlich haben wir uns fast schon zu sehr an Koreaner gewöhnt und fragen uns schon wie wir mit dem "reverse culture shock" in Deutschland umgehen sollen surprised

In den letzten Tagen haben wir hauptsächlich Zeit mit Freunden verbracht, und hatten im wahrsten Sinne des Wortes einen Freundemarathon um uns zu verabschieden. Daneben mussten wir tatsächlich auch ertwas studieren und 2 Assignments für die Uni abschließen.

 

Nachdem wir von Seoul wieder in Busan angekommne sind, wurde es vorerst etwas stressig. Zwei Tage hatten wir Zeit um unser Assignment für die Vorlesung "Advertising Management" abzuschließen und uns auf die Präsentation vorzubereiten. Die Professorin war so rücksichtsvoll (vorsicht: IRONIE) und hat uns kurzerhand für die erste Präsentationsgelegenheit eingetragen, um uns für unsere Abwesenheit der letzten 2 Wochen (Trip nach Shanghai und HK) zu bestrafen. Aber was solls, wir haben einfach mal "reingehauen" und letzendlich die Bestnote "A" erhalten- Ja tatsächlich sind wir notentechnisch Musterstudenten in Korea innocentinnocent

- Hier das erste und letze Bild vom "Studieren" in Südkorea tongue-out

Nach der Präsentation haben wir uns mit unseren Kommilitonen Carlo (aus Italien) und Guillaume (aus Frankreich) sowie unserem koreanischen Buddy Kimmy auf einen italienischen Espresso und deutschen Christstollen getroffen. Am Abend haben wir noch die Erfahrung eines koreanischen Kinobesuchs mit John wahrgenommen. Der verrückte hat uns prdentlich auf Trab gehalten und mit Süßigkeiten gemästet.

Dann war es auch wieder soweit und das Wochenende stand vor der Tür. Eingeläutet wurde es mit einem Mittagessen in Johns Mexikanischen Restaurant "Cirilo", wo wir bald als Stammgäste bekannt sind. Nach einem gesunden Fußmarsch von Centum City zurück zum Haeundae Beach haben wir uns noch auf einem Kaffee mit unserem "Brother" getroffen, ihm psychologischen Rat gegeben und ihn ermutigt den Schritt zu wagen und zurück nach Neuseeland zu ziehen. Zur späteren Stunde haben wir noch Jihun & Co. auf ein paar Drinks , sowie eine Runde Dart und Tischfußball in der Thursday Party getroffen und anschließend Schweinefüße zum Dinner vernascht.

Die beiden wollten den Abend mit Screenbaseball abschließen, was in Korea sehr beliebt ist. Jenny und ich allerdings entschieden uns dafür das Tanzbein in Clubs in Haeundae zu schwingen. Als erstes ging es ins Kudeta, dann ins Fluxx und zur späteren Stunde wieder ins Kudeta. Fazit: Das Kudeta ist viel zu koreanisch, zu viele verrückte Leute und das Billy Jean ist und bleibt unsere Lieblings-Location.

Am Samstagmorgen ging es rechtzeitig aus dem Bett, da wir mit unserem Nachbarn Danish zum Frühstücksbrunch im Seacloud Hotel verabredet waren- wir werden die Gespräche mit ihm und die Location seiner Wohnung wahnsinnig vermissen undecided. Aber: Ein Trip nach Pakistan steht auf der Bucketlist! Danach wurden noch ein paar Geschenke für unsere Liebsten daheim geshoppt und die Sonnenstrahlen am Strand genoßen- So ein herrliches Winterwetter in Busan, da kriegt man immer gute Laune!

Haeundae Beach- wunderschöne Nachbarschaft

Für Samstagnacht stand das Billy Jean auf dem Zettel. John, Schnurrbart, Austin, Mafiasohn & Co. luden uns mal wieder ein der Partycrew zu joinen uns wir tanzten bis in den frühen Morgenstunden auf der Tanzfläche. Immer wieder witzig dort und ja, wir sind hier schon die bekannten Partyeuropäer. Bewundernswert, wieviele Leute uns im Bilys kennen und auch wieviele Freunde wir dort beim Feiern gefunden haben. Man fühlt sich hier in dieser Nachbarschaft einfach gut aufgehoben, es fühlt sich an als würde man hier schon seit 2 Jahren leben! Diesmal gönnten wir uns nach Sonnenaufgang noch einen leckeren "Hangover-Snack"- typisch koreanisch: Fishcake (odeng), Fisch, Suppe,...

Der Sonntag fiel aufgrund unserer Partynacht eher ernüchternd aus. Trotzdem hielten wir unsere Verabredung mit Chul ein und er erfüllte uns einen langersehnten Traum: KOREAN BUFFET

Es war uns anfangs etwas unangenehm mit ihm zu einem all-you-can-eat-buffet zu gehen. Koreaner essen nie so viel, wie Jenny und ich es tun yell! Wie auch immer, er war mächtig stolz auf unsere Esskünste und der Meinung, dass sich so ein buffet für uns richtig lohnt! Selbstverständlich haben wir über den Hunger hinaus gegessen, die Auswahl war enorm und es muss schließlich alles probiert werden. Fazit: In Deutschland steht eine Runde mehr Sport auf dem Programm!

Am Montag fuhren wir mit Freunden zum Seongjeong Strand. Dort gibt es eine super coole Location "Port 1902". Direk an der Steilküste gelegen, mit vier Stockwerken, Rooftop, Pool und Sofas, sowie den leckersten "Sweet-potato-coffee" sowie "Latte-Macciato-coffee" in Korea. Am Abend sind wir noch zum Bowling-Center gefahren, worauf die Koreaner richtig stehen.

Mittwoch & Donnerstag stand mal wieder ein Besuch an der PNU (Uni) an. Das letzte Mal Uni in Südkorea- wahnsinnig wie schnell die Zeit rennt. Unser lieber Prof. Park Dong Sun, der uns schon in Seoul auf ein Essen einlud, hat die gesamte Klasse gebeten ihn für ein Mitternachts-Käffchen zu begleiten. Da haben wir natürlich nicht nein gesagt, auch wenn es für uns immer noch merkwürdig ist, Freizeit mit den Profs zu verbringen...aber so ist es hier nun mal. Wir sind sowieso seine Musterschüler und heben das "Niveau seiner Klasse erheblich an", wie er so schön sagt innocentinnocent

Genauso, wie die letzte Mittwochsvorlesung musste auch die letzte Donenrstagsvorlesung gefeiert werden. Zum Nachmittag hat mich ein ehemaliger Kommilitone "Oh You" zum Käffchen am Campus gebeten. So süß, da hat er tatsächlich 30 koreanische Soybean-Brötchen als Geschenk mitgebracht. Außerdem hat er uns angeboten, einen Tagesausflug zu seiner Familie zu unternehmen, deren Gegend anzugucken (1,5 Std. von uns entfernt) und leckeres Essen seiner Ehefrau zu verspeisen- Koreaner sind einfach die herzlichsten Menschen kiss! Zur Abendstunde begleitete uns unser Kommilitone Jack (aus Usbekistan) nach Seomyeon, wo wir in einer irischen Bar seines Freundes Cocktails genoßen.

Erneut Wochende! Am Freitag trafen wir unserem Crossfit fanatischen Kumpel Sumin in Nampodong. Gemeinsam wurde über den Jagalchi Merkt gechlendert, sich ein Fangfrischer Fisch ausgesucht und dieser roh als Sashimi verspeist - wir werden diese Essenskultur vermissen! Guckt euch dieses ultra coole Video dazu an:

 https://youtu.be/ODxC54tfKIs

Anschließend ging es noch einmal zum Busan Tower, von dem aus die Aussicht genoßen wurde. Außerdem sind wir noch in den Gassen rumgelaufen, hier ist alles sehr kitschig weihnachtlich dekoriert, es laufen wie überall in Korea Weihnachtslieder und es kommt tatsächlich einwenig Weihnachtsfeeling auf. Wusstet ihr eigentlich, dass Weihnachten für die Koreaner ein Ereignis ist, welches sie nur mit ihren Partnern genießen? Mit Familie hat das hier nichrs zu tuen. Die bekannten Motels haben in diesen Tagen Peak Season, weil die koreanischen Paare ganz klassisch eine lang im voraus geplannte Nacht miteinander verbringen. Dies ist auch der Grund, weswegen die meisten Koreaner im Oktober Geburtstag haben.smile

Später ging es zurück nach Haeundae, wo wir noch spontan Rajen einen Inder trafen. Er hatte uns per Couchsurfing kontaktiert, war auf einem Business-Trip in Busan und wollte gerne etwas Zeit mit internationalen Freunden verbringen. Der gute war auch so lieb uns hat uns reichlich mit indischen Speisen versorgt. Die Couchsurfing Community ist wirklich spitze, er versucht auch Kontakte für uns nach Taiwan herzustellen. 

Am Abend traf Hank Go aus Jeju ein. Go hatte schon seit Wochen geplant uns in Busan besuchen zu kommen. Wir hatten ihn damals über Freundes Freunde kennengelernt und er war der beste Jeju Reiseführer! Aufgrund dessen, dass er sich einen Welpen in Busan gekauft hat den er per Flieger mit nach Jeju nehmen wollte, hat er für uns gleich zwei Tage rangehangen. Wir besuchten gemeinsam ein Izakaja (japanisches Restaurant), tranken heißen Reiswein und gingen gemeinsam ins Billy Jean. Dort hat natürlich schon die übliche Crew auf uns gewartet und ja der Abend war mal wieder gigantisch.

Am Samstag chillten wir am Haeundae-Beach und schrieben Postkarten an unsere Liebsten daheim gebliebenen. Zwichendurch ein Käffchen mit Go und eine Shisha bei Danish im Seacloud Hotel. Am Abend gab es die in Busan berühmte "Original Grandmoother Soup", wir waren mal wieder in Soju Bars und einem Izakaja aufzufinden und trafen noch eine Freundin von Go. Und ja, mal wieder ging es ab ins Billy Jean.

Aufgrund der zwei langen Partynächte, fiel es uns am Sonntagmorgen umso schwerer aufzustehen. Gut, wenn man dann gleich eine Verabredung um 12:00 hat und aufstehen muss! Schließlich standen Pancakes mit Danish auf dem Programm.

 

Am Abend verabschiedeten wir uns vom Wolf. Er war unser erster koreanischer Freund, hat uns viele schöne Plätze in und um Busan gezeigt, Tagesausflüge mit uns unternommen, Übersetzungen vorgenommen, uns den Sushi Deal (Free Sushi gegen Nachhilfe) besorgt und uns leckeres koreanisches Essen vorgestellt. Ein letztes Mal wurde im Restaurant "Made for Garlic" gespeist und auch die Location Bay101 in Haeundae wurde endlich mal ausgecheckt.

 

Was sollen wir sagen? Wir haben so tolle Freunde gefunden kiss Jeder Abschied fällt schwer, aber die Erinnerungen bleiben! Viele Orte, viel Essen und auch viele weitere Freunde hätten wir ohne unsere Koreaner nicht gefunden. Durch sie haben wir die koreanische Kultur kennengelernt, sie haben uns viel erklärt und uns immer geholfen, wenn es Probleme gab. Und wer weiß, vielleicht sieht man den einen oder anderen bald in Deutschland oder irgendwo in der Welt smile

 

 

 

Seoul (No. 2) - Herzliches Wiedersehen & Partyweekend - straffes „Freunde-Programm“

08Dez2016

Da es uns im Oktober so gut in Seoul gefallen hat, sollte es nicht bei einem Besuch bleiben und so hatten wir unseren Rückflug von Hongkong nach Seoul statt Busan gebucht. Tina (unsere koreanische Host bzw. mittlerweile unsere Freundin) hat sich gefreut uns wiederzusehen und uns für unseren Aufenthalt wieder ihr Studio angeboten. Donnerstag kamen wir erst nach 22 Uhr an und haben uns nur noch mit Tina unter die Decken gemummelt und von unseren Reisen erzählt. Einen kleinen Kälteschock haben wir erlitten nachdem wir ins Hongkong rund 25° hatten und Seoul schon auf 0° runter gekühlt war.

Den Freitag haben wir erst mal ausgeschlafen und unseren Tag mit einem gemeinsamen Lunch mit Tina gestartet. Es gab eine leckere Sujebi- Nudel-Suppe (hand-torn noodle soup).

Tina musste danach zur Uni und wir haben uns auf den Weg nach Gangnam gemacht um hier nochmal im Underground-Shopping-Markt etwas rumzubummeln, den (nicht-vorhandenen) Business-Flair einzufangen und einen Lavendel-Latte im Samsung-Gebäude zu schlürfen.

Daraufhin hing es nach Myeongdong (Shopping und Streetfood-District) wo wir mit einem Freund zum Abendessen verabredet waren. Ganz untypisch für uns gab es heute mal nicht Koreanisch sondern Thaifood, genauso untypisch wie der Nutella Crêpes vom Streetfood-Stand danach wink obwohl wir ja normalerweise immer zu koreanischen Streetfood greifen um auch ja alles durchprobiert zu haben bevor wir das Land verlassen smile  Anschließend ging es zu Dritt nach Hongdae (Studentenviertel) wo wir auf einen weiteren Freund getroffen sind. Zu Viert haben wir nach einem Soju-Cocktail gesucht und sind mal wieder nicht fündig geworden – dann eben der übliche Fruchtsoju.

Da es unser letzter Besuch in Seoul war, hatten wir ein recht straffes „Freunde-Programm“ und waren zu späterer Stunde auch nochmal mit unseren PWC-Freunden auf ein Weinchen verabredet.

Angeheitert vom Wein stieg plötzlich wieder die Motivation auf Musik und Tanz und so haben unsere Seoul-Freunde uns in einen 70er K-Pop Club geschleppt. Silvi und ich mussten erst mal lachen, da wir mit Abstand die Jüngsten waren und die Musik für uns auch wirklich old-fashioned war. Aber wir sind ja Meister darin uns anzupassen und haben genauso verrückt das Tanzbein geschwungen und den Text mit gegrölt wie die Koreanerinnen. Seht selbst, wir haben uns ziemlich gut integriert:

VIDEO:

https://youtu.be/SKcznsi12R4

Obwohl wir erst gegen 3 daheim waren, war Tina noch für die Uni am lernen. Bis 7 Uhr hat sie gelernt und ist auch schon wieder um 11 mit uns aufgestanden. Und das hat sie beide Nächste durchgezogen – das nur mal als Eindruck wie übertrieben die Koreaner lernen, weil sich hier alles(!) um Noten dreht. Dafür haben wir Tina morgens mit einem Frühstück überrascht und sie hatte auch noch Kuchenstücke (wegen meinem vergangenen Geburtstag) besorgt. Daraufhin sind wir nochmal nach Hongdae um etwas in den Studentenstraßen umher zu schlendern und waren am Nachmittag mit dem Koreaner „Felix“ auf mexikanische Taccos verabredet. Wieder gestärkt ging es nach Euljiro3 um etwas zu shoppen, hier befinden sich 4 Outlets nebeneinander. Fündig wurden wir jedoch nicht, weil man auch hier wieder nicht die Klamotten anprobieren durfte und wir dann auch nicht gerne kaufen. Verstehen wir bis heute nicht die Logik dahinter – dürfte man die Klamotten anprobieren, würden sie doch so viel mehr verkaufen. Unser Freund DJ kam auf einen Kaffee vorbei und hat jedem von uns Gesichtsmasken mitgebracht – stehen die Koreaner voll drauf. Er wollte uns einfach nur eine kleine Aufmerksamkeit geben, hat uns aber damit veräppelt, dass wir uns zwischen dem ganzen Reisen und Feiern doch mal eine Gesichtsmaske gönnen sollten embarassed

Abends sind wir zu Zweit nach Itaewon losgezogen. Ein Weinchen im Pub „Prost“, ein Rundgang in der „Thursday Party“, ein Soju (plus Suppe in doppelter Begleitung) bei Izakaya, gemeinsamer Gin Tonic im „Glam“ und schließlich in den Club „B-one“, den uns einige Freunde schon empfohlen hatten. Stimmung war super, sowohl ein Hip-Hop- als auch ein Elektrofloor und so haben wir bis in die Morgenstunden das Tanzbein geschwungen und einmal wieder viele neue Leute kennengelernt. Anschließend gab’s noch einen Snack² in koreanischer Begleitung² und ab nach Hause zu Tina nach Sinchon mit der U-bahn cool

Sonntags ging es dann auch gegen Mittag wieder zurück nach Busan und angekommen zu Hause unmittelbar ins Bett innocent

HONGKONG unserer bisheriger Asien Favourit & ein grandioser Geburtstag **VIDEO**

05Dez2016

Was soll man sagen: Wir lieben Hongkong.smilesmile Für uns bisher die beste Stadt unserer Reise, dicht gefolgt von Tokio.

____________________________________________________________

und weil's so schön war, hier heiß begehrten  Videoeindrücke:

https://www.youtube.com/watch?v=uUecfWY_sLs&feature=youtu.be

_____________________________________________________________

 

Tatsächlich war unsere Zeit in Hongkong atemberaubend. Eine aufregende und und einmalige Woche liegt hinter uns. Teilweise unterliegen wir einer Reiszüberflutung, weil wir so viel erlebt haben - liegen nachts im Bett und so viele Bilder und tolle Erinnerungen fliegen einem durch den Kopf

Zu Beginn müssen wir mal wieder feststellen, wie dankbar wir wieder einmal unseren Freunden sind, die wir auf unserer Reise kennengelernt haben und welche zu unserer Hongkong-Experience beigetragen haben. Sie haben Hongkong für uns unvergesslich gemacht. Über wen reden wir? Einige Wochen zuvor lernten wir 4 Jungs am Haeundae-Strand in Busan kennen: Shan, Kevin, Paul und Jackson. Die Jungs arbeiten als Anwälte in Hongkong und waren damals im Urlaub in Busan. Wir verstanden uns auf Anhieb super, verbrachten einen wahnsinnlich lustigen Abend zusammen, blieben in Kontakt und planten ein Wiedersehen.

Aufgrund dessen, dass Kevin zurzeit vermehrt in Korea ist, um seine Freundin zu besuchen, durften wir sogar sein Zimmer im Stadtvietel Kennedy-Town beziehen- und das obwohl wir eigentlich noch "Fremde" sind surprised: Beste Wohngegend, nah am Meer, für HK-Verhältnisse eine sehr schöne, große Wohnung und das WG-Leben mit Shan war auch ziemlich cool. Im Gegenzug übernahmen wir die Pflege von Günther, einer Schildkröte die die Jungs vor dem Verzehr retteten. Wir wechselten uns mit Shan mit der Frühstückzubereitung ab und hatten kleine Hauspartys (Vortrinken, Christmas Party mit deutschen Stollen und Glühwein und eine Tomorrowland-Session).

Donnerstag:

Am Donnerstagabend direkt aus Shanghai angereist, bezogen wir unsere neue WG. Shan hatte einen Schlüssel für uns versteckt, so dass wir uns schon einmal einrichten konnten, solange er arbeiten ist. Zur späterer Stunde kamen Shan und Paul direkt von der Arbeit vorbei und freuten sich wahnsinnig uns wieder zu sehen- so herzlich die beiden kiss! Wir gingen Pizza essen und Paul präsentierte uns zum Nachtisch seinen Lieblings-Grüntee-Eisbecher ein.

Anschließend betonten die Jungs, wie dringend sie Schlaf benötigen und wollten tatsächlich nach Hause gehen. Nachdem wir klarstellten, dass wir in Jennys Geburtstag hinein feien müssen (Typisch Jungs, wie sie es verplanten undecided), ging es noch auf ein Weinchen in eine Bar. Aus dem Weinchen wurde dann doch eine relativ lange Nacht, da Paul sich aus seiner Wohnung aussperrte und noch in unserer WG (auch als international Hostel bezeichnet) vorbeischaute. Wir schauten uns noch ein nächtliches Video an, welches ich für Jenny zum Geburtstag vorbereitete und definitiv sehenswert ist:
https://youtu.be/S_vLNhJBX7g

Freitag (Jennys Birthday):

Was ein zauberhafter Geburtstagstag! Nachdem die Jungs einige Wochen zuvor erfuhren, dass wir unserer Flüge nach HK gebucht haben, versprachen Sie uns einen unvergesslichen Geburtstag für Jenny. Dies wurde dann auch Realität. Unfassbar was die Crew, die wir bisher nur flüchtig kannten, auf die Beine gestellt hat money-mouthcool

Nach einem ausgiebigen Sekt-Frühstück in unserer WG mit Shanni, ging es zum Ocean-Park (Vergnügungspark). Der Park liegt direkt am Meer und von den Achterbahnen schaut man die Klippen runter. Eigentlich war der Ocean-Park als Überraschung für Jenny gedacht, bis Donnerstag Abend wusste sie nichts davon - und dann kam Paul und fragt "Jenny are you excited to go to Ocean-Park tomorrow?" Shan und ich haben nur noch die Hände überm Kopf zusammen geschlagen und Jenny musste nur lachen. Shan begleitete uns und nahm sich dafür extra einen Tag Urlaub. Wir hatten super viel Spaß, auch wenn wir mehrmals komplett nass wurden, da wir uns natürlich nicht zu fein für das Wasserrafting waren. Wir haben so ziemlich jede Attraktion mitgenommen, müssen aber gestehen die deutschen Vergnügungsparks sind krasser, aber dass die Koreaner nicht die abenteuerlustigsten sind wissen wir ja schon ;-)

Direkt vom Vergnügungspark aus, trafen wir uns mit Paul und auch mit Charly in einem Shoppingcenter. Dort hatte Shan eine Schokoladentorte mit einem persönlichen Schriftzug für Jenny in der Konditorei bestellt. Wieder eine Überraschung über die sich Jennz sehr gefreut hat. Außerdem wurde noch Weißwein, Pflaumenwein und chinesischer Wein eingekauft, denn in HK kann man seinen eigenen Alkohol mit ins Restaurant bringen. Ab in die Subway, in Richtung Sushi Restaurant. Die Jungs ließen uns vorher wissen, dass es Sushi gibt, aber sie sprachen nicht wirklich über das Restaurant. Wir wussten nur, dass sie dieses auswählten, da sie zu dem Zeitpunkt wo wir mitteilten unserer Flug sei gebucht, hier speisten. Wir staunten nicht schlecht, als wir in das Lokal trafen: "Klein aber fein" trifft es wirklich. Das Restaurant bekocht ca. 15 Leute täglich, es gibt nur einen Durchgang und alle essen das gleiche Menü. Wir saßen dort in unserer Kleidung aus dem Vergnügungspark, Haare verwuschelt, eher casual als classy. However, Shan nahm es auch gelassen und trug Flip-Flops laughing. Aufgetischt wurden ca. 20 verschiedene Gänge mit feinstem Sashimi (darunter auch Fisch Sperma, Geldschwanz-Riffbarsch, Königs-Seebrasse, Lachseier, Seeigel, Meeresschnecke, Shrimp, Fischleber, Austern und andere einmalige Köstlichkeiten). Das Menü ist immer abhängig vom Fischfang am jeweiligen Tag - nur das Frischeste vom Frischesten. Vom Service mal ganz zu schweigen: Uns wurde ständig nachgeschenkt, der Koch selber hat auch mitgetrunken. Das Ganze dauerte ca. 2 Stunden, die Atmosphäre war einmalig amüsant, alle 15 Gäste unterhielten sich miteinander, die Köche kochten live vor uns und stoßen mit uns an, und am Ende des Abends waren alle recht tipsy, umso lustiger die U-bahn Rückfahrt. #foodsemesterabroad #snackskalieren

Ab nach Hause, schnell umziehen, die Crew versammelte sich zum weiteren vortrinken und ab ging es zum Club „Bangalow“. Die Jungs kannten natürlich die Türsteher und so spazierten wir einfach in den Club. Super spaßige Nacht, viel Champagner und gute Musik. Auch Jenny's Freund Jacky kam auf einen Besuch vorbei. Sie kennen sich von ihrem ersten Auslandssemester in Californien und kurz danach ist Jacky nach Hongkong gezogen und arbeitet hier bei Adidas. Gegen 4 Uhr nachts wurde noch einmal zu viert der Club gewechselt zum(Charly verließ uns schon vorher unauffällig). Im Club "Drop" war die Stimmung und Musik wieder ganz anders, eher so underground-mäßig aber auch cool. Die ganze LKF- Ecke (Party-Area in Hongkong) ist einfach einmalig! Natürlich ging es um 6 Uhr nicht direkt nach Hause sonder erst noch zum Dim Sum als Hangover-Snack – soooo lecker tongue-out. Feischbällchen im Teigmantel, Kuhmagen, eine Art Germknödel, aber noch besser und vieles mehr.

Samstag:

Ein paar Stunden geschlafen, WG-Frühstück mit Shan und ab ging es gemeinsam zum Bier-Festival an der Wasserpromenade. Auch wenn wir beide keine Bier-Trinker sind und uns vergebens nach Wein umschauten, war es lustig: Es gab live Musik, viele verschieden Bierstände und unendlich viele Biersorten, super viele internatinale Besucher, und im Hintergrund eine fantastische Skyline. VorOrt haben wir noch einen guten Freund von Shan und ein paar weitere Mädels getroffen, leben/ arbeiten alle in Hongkong.

Einige Stunden später ging es zum Stadtviertel SOHO. Dies ist ein super-fancy District, den man durch die längste Rolltreppe der Welt erreicht, da er sich auf einem Berg befindet. Viele kleine, süße und stylische Bars. Als Snack gab es marokkanisches Essen und lecker Wein im Restaurant „Sahara“.

Anschließend noch eine Shisha nebenan, die unseren Hangover leider verschlimmerte, weil wir noch müder wurden, aber wir wussten spätestens die Musik im CLub peppelt uns wieder auf ;-) Bevor es feiern ging, führte Shan uns noch in zwei fancy Bars und wir schlürften Chocolade-Daiquiri (außen und innen am Glasrand war Kakaopulver, sodass jeder Gast in dieser schicken Bar an seinem Glas rum schlechte :-D) und danach noch einen fancy Kavier-Daiquiri. Tolle Bars!

Same story again: Zum Absteppen ging es wieder ins „Bangalow“, wo Paul auf uns wartete (er bekam extra frei von seiner Ehefrau- wuhuuuuu) und es floß natürlich wieder reichlich Champagner. Diesmal schafften wir zwei es tatsächlich hinter dem DJ Pult, da uns dieser als seine DJ Verstärkung einlud cool #friendshipgoals

Natürlich wechselten wir wieder zu einem weiteren Club, dem Volat, da wir unseren tänzerischen Höhepunkt erst um 4 Uhr morgens erreichen. Cooler CLub mit verschiedenen Floors und alles verspiegelt - leicht verwirrend wenn man einen im Tee hat ;-) und auch Dim Sum gab es als nächtliche Stärkung wieder.

Sonntag:

Für den Sonntag hatten wir im Vorweg eine Wanderung geplant, denn Shan erklärte uns, dass man durch das viele Schwitzen am schnellsten auskatert tongue-out Nun gut, so ging es 1100 Treppenstufen hoch zu den Twinpeaks, begleitet von Shans Chartsmusik zur Motivierung. Von dort aus genießten wir eine wunderbare Aussicht auf die Bucht von Stanley, und auf weitere Inseln.-

Unfassbar, wieviel Natur es in Hongkong gibt, obwohl die Stadt riesig ist und Smok an der Tagesordnung ist. Die Flora und Fauna an den Wanderwegen ist sehr tropisch. 1100 Treppenstufen auf der anderen Seite runter ging es zum Stanley Beach. Super schöne Promenadengegend mit Urlaubsflair. Dort schlenderten wir über einen lokalen Markt mit vielen Fake Produkten, bis wir Jackson trafen. Gemeinsam wurde ein Eis gegessen und die Qualität der Mc Donalds Chicken Wings getestet. Für das Abendessen ging es zurück in die Innenstadt von Hongkong, nahe dem Time Square in ein lokales Restaurant. Dort wird ganz typisch sein eigenes Geschirr vorher in Tee abgewaschen:

Nach dem Genuss der chinesischen Speisen, gab es noch Kevins Lieblings Erdbeereis mit sweet Tofu, sowie die chnesische Version des Sticky Rice in einem Dessert Cafe.Zu guter letzt nahmen wir noch ein Taxi zum Victoria Peak: Eine gigantische Aussicht, da kann keine bisherige Stadt mithalten:

Später fuhr die WG Crew (Shan & Wir) zurück nach Kennedy Town. Paul kam uns spontan besuchen und wir schauten Tomorrowland auf dem TV Bildschirm, kochten Glühwein und verspeisten den aus Deutschland importierten Christstollen (vielen Dank nochmal an Mami). Leider hatten die Jungs keine Energie mit uns feiern zu gehen, da sie am Montag fit für die Arbeit sein mussten.

Montag:

Für den Montag stand Sightseeing auf dem Plan. Da alle Jungs arbeiten mussten, waren Jenny und ich auf uns alleine gestellt. Jedoch bereitete Shan noch spontan von seienr Arbeit aus eine Agenda vor, mit Hilfe derer wir folgende Orte abklapperten: Als erstes ging es zur Insel Lamma, hierfür nahmen wir die Fähre von Central ferry pier nach Yung Shue Wan, wanderten die Insel ab und fuhren mit der Fähre von Sok ku wan (einem Fischerdorf) zurück nach Central Hongkong. Verrückte Gegend - ruhige Gegend mit alten Häusschen und das so nah am ganzen Trubel vom Citycenter.

Von dort aus ging es mit der Metro zur Station prince Edward (Viertel: Mongkok), von welcher aus wie die Shopping Straße (Ladies Street), den bird garden und den flower market besuchten und ein paar Kleinigkeiten und Klamotten shoppten. Die Chinesen machen einem genauso wie die Koreaner das shoppen aber nicht leicht, da man auch hier die Klamotten nicht anprbieren darf. Als nächstes wieder rein in die Metro bis zur Station Tsim Sha Tsui, ein Spaziergang an der Hafenfront mit fantastischen Blick auf die Skyline (leider war die avenue of stars geschlossen). Hier lernten wir plötzlich den Inder Pulkit kennen. Er hatte uns spontan auf der Straße angeprochen, weil er auch auf der Suche nach der Avenue of Stars war. Er kommt aus Mumbai, wohnt derzeit in US und ist für einen Businesstrip in Hongkong. Er studierte einige Jahre zuvor für ein Semester in Hongkong, kannte sich bestens aus, und lud uns auf ein Weinchen und eine Shisha im bekannten Viertel Soho und der bereits bekannten Bar „Sahara“ ein (hierfür fuhren wir mit der Fähre zurück nach central).

Ein total verrückter Kerl, wir hatten so viel Spaß zusammen, planten einen utopischen Besuch bei ihn in Mumbai, eine gemeinsame Geburtstagparty am 6. Mai (sein Geburtstag) und 7. Mai (mein Geburtstag) in Hongkong und gönnten uns noch einen Mitternachtsdöner sowie Mango-Lassi

Dienstag:

Die nächste – uns mehrfach empfohlene- Wanderung stand auf dem Programm: Lantau Island. Bedauerlicherweise, war es ein regnerischer Tag aber wir sind Deutsch und ließen uns nicht abschrecken. Per Couchsurfing lernten wir den Koreaner Jeffrey kennen, welcher uns an der Subway in Empfang nahm und uns für den Hike begleitete.

Leider müssen wir sagen, dass von insgesamt 20km, rund 17km total langweilig waren. Es gab keine spannende Aussicht, man marschierte auf asphaltierten Straßen (weit entfernt von einem Abenteuer) und zu guter Letzt waren wir alle ein wenig genervt, da wir stundenlang durchgenässt mit unseren Regenschirmen spazierten und auch niemand und per Hitchhike mit zum Ziel nehmen wollten. Die Gespräche mit Jeffrey gingen uns auch irgendwann aus und so mussten wir uns mit Tomorrowland-Musik beschallen lassen. Zumindestens das Ziel, das Fischerdorf war nett anzuschauen. Für uns unvorstellbar wie die Menschen hier leben können, beeindruckend und irgendwie traurig. Dort angekommen, sind wir nur flink durchgeflitzt, weil wir schon bald die Fähre zurück nach Central nehmen mussten. In den Straßen lernten wir noch drei 70-Jährige Australier kennen. Einer von ihnen lebt auf Lantau Island und nahm und in seinem Auto mit in Richtung Fähre, erklärte uns viel über sein Leben auf der Insel und ja, die Autofahrt war das spannendste Tagesereignis. Zurück in Kennedytown frischten wir uns auf und Jenny traf sich mit ihren Kumpel Jacky , den sie von ihrem Auslandssemester in Kalifornien kennt (chinesiches Dinner und anschließendem Besuch in der neuen Peacock-Bar Ophelia) und ich ging mit Shan ein Steak essen.

Mittwoch:

Unfassbar, wie schnell die Woche in HK vorüberging. Am letzten Tag stand ausschlafen und shopping auf dem Plan. Als erstes verbrachten wir Zeit um „La foret“ herum (Subway station: Causeway Bay), wo wir nicht so erfolgreich waren. Von dort aus ging es zum verabredeten Lunch mit den Jungs, welche in einem modernen Dim Sum Restaurant auf uns warteten.

Danach wieder ab in Richtung Mongkok, um die Women street (tung shan & saiyeung choi street: viele Souvenirs, fake und Elektronik Artikel zu erkunden, auf welcher wir unser Verhandlungsgeschick testeten. Die Sneakers Street (Fa yuen) wurde auch noch ausgecheckt, aber die Preise waren uns hier zu hoch. Letztendlich müssen wir feststellen, dass es schon eine günstige, no-name Läden an den Straßenrändern gibt, aber zum richtig günstigen Shoppen muss man nach Auskunft der Einheimischen in andere Gebiete rundum Hongkok fahren. Um 18:00 hatten wir uns wieder mit „Onkel“ Paul verabredet, der extra früher für uns Feierabend einleitete, um uns zum Shoppen eine versteckte Area zu zeigen. Er führte uns zum PMQ („Tourist Privilege Programme“), einem Industriegelände mit ehemaligen Polizeiwohnheim, in dem jetzt kleine chinesische Designer ihre Unikate verkaufen. Natürlich waren diese nicht in unserem Preissegment, jedoch waren die Shops aus künstlerischen Aspekt nett zu besuchen und inspirierten uns.

Für den letzten Abend haben sich die Jungs etwas Besonderes überlegt: Ein Abendessen mit lokalen Spezialitäten (man wäscht seine Teller vorher aus hygienischen Gründen selber ab, man trinkt Bier aus Suppenschalen und sitzt auf Plastikhockern) und ein Besuch des Pferderennens stand an.

Beim Horserace hatten wir wieder eine Menge Spaß zusammen. Da die Informationen zu den Startern leider nur auf Chinesisch zur Verfügung standen und die Jungs auch kein Plan hatten, war unsere Strategie eher mit Glücksnummern verbunden. Dennoch, Jenny gewann gleich die erste Runde (leider war ihr Einsatz zu gering um über lohnenswerte Gewinnsummen zu sprechen). Zu guter letzt wollten die Jungs, trotz anstehenden Arbeitstages am Donnerstag, nicht als langweilig gelten und uns zum Feiern zur „Ladies Night“ nach Wan Shai begleiten. Wir tanzten und sangen noch für einige Zeit in einer Bar, amüsierten uns über andere betrunkene Leute, und verspeisten in der Nacht noch einen MC Flurry.

Donnerstag:

Bevor wir die fantastische Stadt Hongkong verlassen, baten wir die Jungs uns zum Frühstück zum liebgewonnen Dim Sum Restaurant in der Nachbarschaft zu begleiten. Charly verschlaf , aber auf „Onkel“ Paul und Shan war verlass! Was gibt es schon besseres als Kuhmagen, Hühnerfüße und Dim Sum zum Frühstück?

 HONGKONG WE WILL COME BACK cool

 

72 Stunden Shanghai - unsere erste Chinaerfahrung **VIDEO**

04Dez2016

...und jetzt erfahrt ihr, was in Shanghai so abging.

___________________________________________________________________

Hier das stark nachgefragte Videomaterial:

https://youtu.be/u5F3ABty4ow

____________________________________________________________________

 

1. Stopp Shanghai.

Da wir die letzten Tage nur an unseren Assignments gesessen haben, konnten wir auch erst heute Morgen packen. Gar nicht so einfach, schließlich sind es in Shanghai ca. 15°, in Hongkong wohl 25° und ins Seoul schon 0°. Somit musste alles mit ;-) Los ging die Reise. Für unseren Rundflug Busan-Shanghai-Hongkong-Seoul haben wir auch nur 250 Euro gezahlt. Kann man nichts sagen. Und unsere Couchsurfingplätze für die zwei Wochen haben wir auch schon gesichert cool

Der Flug nach Shanghai dauerte ca. 3 Stunden. Angekommen in Shanghai mussten wir erst mal feststellen dass Facebook, Instagram und Google dort verboten sind :-D Okay Insta und Facebook war nicht das Problem, aber Google. Wir mussten feststellen, dass wir Google beim Reisen wirklich häufig benutzen. Angefangen am Flughafen um das E-Ticket über die Emails abzurufen, oder um uns von der Subway Station zur Unterkunft zu navigieren oder um weitere Informationen über einen Sight-Seeing-Spot abzurufen. Naja, dank unserer lieben Freundin Jinjin waren wir super vorbereitet. Jinjin hat gemeinsam mit uns ein Semester an der FH Münster als Auslandsstudentin studiert, lebt aber in Shanghai. Als wir ihr erzählten, dass wir für 3 Tage nach Shanghai kommen, hat sie direkt angeboten und einen Sightseeing-Plan aufzustellen. „Tight or chilled schedule“ fragte sie nicht. „Tight“ natürlich :-P und letztlich sendete sie uns eine top organisierte Exceltabelle mit den Sightseeingspots, den Uhrzeiten wann wir hin fahren sollen, als auch die U-Bahn hinzu und rück zu. Super cool, das machte unseren kurzen Aufenthalt so viel leichter. Leider konnte sie uns tagsüber nicht begleiten, da sie zu Accessmentcentern eingeladen war:

So sah ihr Plan für uns aus:

 

Montagabend sind wir erst spät bei Gidon unserem australischen Host angekommen und nach kurzen  Smalltalk mit ihm und dem anderen Couchsurfer aus Irland gings auch ruck zuck ins Bett bzw. auf die (riesen) Eckcouch.  Gidon lebt in einem riesen Loft, ziemlich nice und das auch sehr zentral, mal wieder super Glück gehabt cool 

Dienstag rappelte um 8 Uhr der Wecker, to go Frühstück am Convenience Store – natürlich eine Reisrolle und zusätzlich ein Joghurt – und los zu Jinjin's erstem Stopp: Longhua Tempe. Da wir schon so viele Tempel gesehen hatten, waren unsere Erwartungen recht niedrig und wurden letztlich übertroffen. Das Areal war ziemlich groß und die Tempel sehr authentisch (nicht so arg bunt angemalt wie koreanische Tempel). Die goldenen Buddhas waren noch prunkvoller und zu unserem Glück fand derzeit ein Umzug der ansässigen Mönche statt. Auf die chinesischer Art haben wir noch gebetet und für unsere Freunde und Familie ein Räucherstäbchen angezündet, eine Beuge in alle Himmelsrichtungen gemacht, bevor man das Stäbchen in den Aschehaufen wirft.

 

Weiter gings zur Xujiahui Kathedrale, die derzeit allerdings unter Renovierung stand. Die nächsten 2 Stunden gingen leider damit drauf, dass wir nach einer Polizeistation gesucht haben um uns registrieren zu lassen, so wie man es uns am Flughafen beim Immigration Office befohlen hatte. Gidon meinte jedoch, das hätte noch keiner seiner Couchsurfer machen müssen und so sind wir das Risiko auch eingegangen. Allerdings war das wohl der Grund wieso wir bei unserer Ausreise aus Shanghai am Flughafen erst mal 10 Minuten in der Quarantäne saßen :-D

Nach dem ganzen Trubel haben wir uns mit Etienne getroffen, einem deutschen der in Shanghai ein Auslandssemester macht. In Kontakt getreten sind wir über die von uns gern genutzte App „Hangouts“. Gemeinsam sind wir nach Qibao Old Street, ein idyllisches Wasserdorf, durchzogen von vielen kleinen Kanälen.  Die Hauptstraße war rechts und links mit vielen kleinen Restaurants und Streetfood Ständen durchzogen. Und so haben Silvi und ich uns wieder mal durchprobiert. Chinesisches Essen ist jedoch ziemlich fettig für unseren ersten Eindruck. Zugegriffen haben wir jedoch bei den viiiel günstigeren Obstständen (im Vergleich zu Korea).

Zurück zur U-Bahn und weiter gings mit Etienne nach Tianzifang, Shanghai's neuer In-Bezirk. Ein Altstadtviertel mit vielen Ateliers, Cafés und Bars. Hier hat sich eine moderne Kunstszene entwickelt. Wir sind hier aber nur umher gebummelt und haben es genossen uns in dem süßen Viertel umzuschauen. Next: Die Altstadt rund um Yuyuan, bei Abend mit vielen Lichtern verziert. Auch hier finden sich wieder zahllose Läden, ein bunter Branchenmix aus Kleidung, Schmuck, Trödel, unechten Antiken uvm.

Was wir zu derzeit aber eigentlich suchten war ein gemütliches Café, wo wir nach dem ganzen Sightseeing mal ein Heißgetränk zu uns nehmen konnten und die Füße ausstrecken ;-) Unterwegs zum nächsten Sighseeing-Sport dann das ersehnte Heißgetränk in einem schnieken Hostel zu uns genommen, ausgeruht und danach die tolle Aussicht am Bund genossen. An der Flusspromenade entlang des Huangpu-Flusses findet man auf der einen Seite prunkvolle Banken-, Kontor- und Hotelpaläste aus der Kolonialzeit und mit Blick auf die andere Seite des Flusses das wachsende Wirtschafts- und High-Tech-Zentrum Pudong mit seiner beeindruckenden Skyline.

Einige Fotos geschossen mussten wir uns auch von Etienne verabschieden, weil wir mit Gidon und Neil (dem anderen Couchsurfer) zum Abendessen verabredet waren. Es ging zu Liquid Laundry in West Nanjing, ein hippes, westliches Restaurant mit DJ. Die Jungs waren ganz happy über ihr Freibier und zudem teilten wir uns noch Pizza, Pommes und Miniburger – verdiente Stärkung nach den 30.000 Schritten von heute. Bis nach Mitternacht saßen wir dort und erzählten vor allem über unsere Reise-Erlebnisse. Immer wieder schön! Zurück daheim spielte Gidon uns noch ein paar Stücke auf dem Klavier bevor es ins Bett ging.

Mittwoch: Erster Stopp auf Jinjin’s Liste war Xiantiandi, ein historisches Viertel  das als trendiges Shopping- und Vergnügungsviertel umgemodelt wurde mit moderner Architektur und Restaurants, aber auch einheimische Buchläden, Shoppingtempel oder Souvenirläden. Hier etwas umher geschlendert ging es  zu M50, ein contemporary art district mit mehr als 100 Künstlerstudios. Nice to see aber unserer meiner nach kein Must do auf einem kurzen Shanghai Trip, außerdem auch viel zu weit abgelegen, sodass viel Zeit drauf ging, bis wir die alten Lagerhallen gefunden hatten. Bei dem ganzen Umherlaufen in Shanghai haben wir gelernt, dass die älteren chinesischen Damen sich gerne in Gruppen irgendwo draußen in einem Park oder auch einem größeren Bürgersteig zusammenfinden und etwas Aerobic mit lauter Musik ausüben. Sehr witzig anzuschauen. Wieder mal ein interessanter kultureller Unterschied.

Daraufhin sind wir zur anderen Flussseite ins Finanzcenter von Pudong. Hier sind wir inmitten der ganzen Hochhäuser umhergeschlendert und haben uns die Zeit vertrieben bis zur Dämmerung, wenn die Wolkenkratzer von unten noch imposanter aussehen. Um wieder auf die andere Flussseite und zur berühmten East Nanjing Road zu kommen, haben wir auf den Tipp von unserem Host Gidon hin, die Fähre genommen. Kurze aber schöne Fahrt am Abend, mit tollem Blick auf beide imposanten Flussseiten. Auf der East Nanjing Road - der größten Einkaufsmeile Shanghai‘s, eine reine Fußgängerzone, ununterbrochen mit knalligen Reklametafeln – waren wir mit Jinjin verabredet. Es war sehr schön sie wieder zusehen, zuletzt im Juli in Münster und 4 Monate späteren am anderen Ende der Welt in Shanghai – verrückt. Gemeinsam sind wir zu einem chinesischen Restaurant. Jinjin hat ganz typische chinesische Spezialitäten bestellt. Unsere Foodstudies gehen weiter. Auch wieder sehr lecker, vor allem die Dumplings. Anschließend sind wir gemeinsam zur Bar Rouge direkt am Bund, hier hat man wunderbaren Ausblick auf Shanghai‘s Skyline, und haben den gemeinsamen Abend bei einem Cocktail ausklingen lassen.

Anschließen sind Silvi und ich doch tatsächlich wieder feiern gegangen. Eigentlich wollten wir in Shanghai eine Pause machen, da zwei Tage später ja auch schon mein Geburtstag bevor stand. Aber jeder hat uns empfohlen in Shanghai das Nightlife auszuprobieren. Das besondere hier ist eben, das westliche Leute gerne in Clubs gesehen werden und freien Eintritt sowie freie Getränke erhalten. Dazu mussten wir nur Kontakt zu einem Club-Promoter herstellen. Der/die wiederum informiert dich für welche Clubs sie an dem Abend in Einsatz ist, man sucht sich einen aus (Modu) und sollte vor 23:30 vor Ort sein, damit man noch in den Genuss der Freigetränke kommt. Easy! :-P Allerdings hat uns die Club-Atmosphäre lange nicht so gut gefallen wie in Korea, was auch daran lag dass zu viele westliche Clubbesucher da waren und man so nicht mehr das „Local Feeling“ hatte. Naja dafür waren wir wenigstens nicht allzu spät im Bett ;-)

Denn am nächsten Tag hieß es ja leider schon ByeBye Shanghai. Auf Gidons Empfehlung ins sind wir zum Frühstück in der Nachbarschaft zu einem Restaurant und haben uns einmal durch die Dampfkörbe probiert *yummy*.

Gestärkt ging es also wieder zum Flughafen --> OFF TO HONGKONG

 

Wir werden wehleidig...die Zeit rennt zu schnell!

14Nov2016

Wir fühlen uns mittlerweile super wohl, fast schon wie "zu Hause". Da ist es umso trauriger, dass die Zeit in Südkores schon bald vorbei ist. Ein 2-wöchiger China-Trip steht an und danach haben wir nur noch 2-3 Wochen in Südkorea, bevor wir "goodbye" sagen müssen....frown

Aber jetzt erstmal zu unseren letzten Aktivitäten:

Tatsäschlich mussten wir in der letzten Woche einwenig studieren. Wie ihr wisst, hatten wir ja nur eine Klausur im ganzen Semester und die ist schon abgeschlossen. Deswegen stehen nur noch ein paar Aufsätze an, deren Niveau deutlich niedriger ist als an der FH Münster. Dementsprechend relativ "easy-going", aber unsere Motivation ist trotzdem gering laughing.

Am Dienstag (8.Nov.) haben wir uns eine Pause vom "Lernen" gegönnt und SeongGyu getroffen. WIr hatten ein super leckeres Dinner in der Shinsegae Mall, dem größten Shopping Center der Welt (Guinness World Record). Anschließend gab es noch ein Käffchen am Seongjeong Beach. Am Mittwoch stand ein Midterm in Form einer Präsentation an: Selten so schwach vorbereitet, aber der Prof. war dennoch komplett begeistert und ist der Meinung, wir würden das "Niveau des Kurses erhablich anheben"- Nun gut, für uns unglaubwürdig aber nehmen wir mal gerne so hin...Abends wurde das wahnsinnig schwierige Mid-Term mit dem Wolf "gefeiert". Wir haben uns auf ein Süppchen in der Nähe der Uni getroffen.

 

Bevor es Donnerstag in den Advertising Kurs ging, hat uns Jack (Kommilitone aus Usbekistan) zu einem islamischen Restaurant begleitet. Das Restaurant "Marroco" liegt in einem kleinen islamichen Viertel in Busan. Sehr verrückt, wenn man auf einmal einer Moschee in Südkorea begegnet. Das Essen war einfach fantastisch. Es tut gut, wenn man nach dem vielen koreanischen Essen mal wieder so spezielle Gewürze im Mund hat (Es gab z.B. Lamm mit Zimt und Chilli) innocent.

 

Das Wochenende hat leider am Freitagmorgen mit dem nächsten academic Paper gestartet. Aber nachdem wir realisierten, dass unser letztes Assignment ein viel zu hohes Niveau hatte (Die anderen Kommilitonen benutzen keine Literatur und schrieben eher eine 2-Seitige Zusammenfassung in Form einer eigenen Meinung) und es nur ums Bestehen geht (wir nahmen vorher an, dass es eine Benotung gibt), reduzierten wir unseren Effort drastisch tongue-out. Wir können es zwar nur schwer mit unserem Gewissen vereinbaren, da wir doch irgendwie zu perfektionistisch geschult sind von der FH Münster, aber nun gut.

 

Übrigens war am Freitag "Pepero-Day". Dies ist der koreanische Valentinstag! An diesem Tags schenken sich die Koreaner u.a. folgende Schokolade, die wir übrigens zur Mitternachtsstunde von einem Primoter bekommen haben:

Die Lernpause haben wir am Haeundae Beach mit Seongwoo verbracht. Seongwoo ist ein ganz lieber Pilot, der ab uns zu seine Eltern in Busan besucht und den wir ganz am Anfang unserer Busan-Zeit kennengelernt haben. Er hat uns dann ein neues, für Busan typisches Gericht gezeigt: "Original Grandmother Soup" (Suppe mit Rind und Reis). Nachdem wir gemeinsam noch etwas an der Promenade geschlendert sind und eine leckere Bäckerei bestaunten, gab es noch ein Dessert auf dem Foodmarket. Diesmal wurde unser Gaumen mit Raupen verwöhnt. Jedoch bestellten wir zusätzlich noch das favourisierte Dukbokki, um die Raupen in die leckere Soße einzudippen. #snackskalieren nennen wir das. Da haben die koreanischen Opis nicht schlecht gestaunt, was sich die europäischen Mädels so gönnen wink.

Am Abend ging es für uns in Richtung Seomyeon. Nachdem ein paar verschiedene Bars uns Clubs ausprobiert wurden, die allerdings aufgrund der politischen Situation in Busan (Proteste gegen die Regierung) sehr leer waren, sind wir doch wieder im Club "Grid" gelandet. Ja was soll man sagen, es war mal wieder eine gute Partynacht mit einigen Drinks und ziemlich harten Beats yell. Bis in die Morgenstunden haben wir wieder das Tanzbein geschwungen und viele Locals kennen gelernt. Zum krönnenden Abschluss haben wir uns gegen 6:30am noch den Sonennaufgang am Haeundae Beach angeguckt und sind dann mit unseren Schlafmasken ins Bettchen gehüpft...

 

Am nächsten Tag wurde fleißig weiter an den Aufsätzen geschrieben...Das Ziel klar vor Augen: Samstagabend cool. Wir freuten uns sehr auf diesen Abend, da uns Felix aus Seoul besuchen kam. So sind wir gemeinsam zum Streetfood-Markt geschlendert uns haben es uns dort mit Fischallerlei gut-gehen lassen: Hummer, Live-Octopus, Seegurke, "Stachel-Muschel-Ding" und einiges, was wir entweder nicht identifizieren konnte oder wo es an der Übersetzung haperte.

Diese Markets sind wirklich einzigartig, eigentlich so simpel mit Plastiktischen/ -Hockern, Platikbechern etc. aber die Atmosphäre ist toll und jeder der Stände ist gefüllt mit hungrigen Gästen - die Omis haben gut zu tun. Übrigens sagte die Köchin, sie hätte im ganzen Leben noch keine Europäer gesehen, die so gut Essen wurden. Danach ging es ganz classy in die Rooftop-Bar des Hyatt Hotels. Von hier hat man einen fantastischen Ausblick auf Gwangalli und auch die Cocktails waren "speziell".

Felix wollte lieber zurück zum Hotel, da seine helle Hose von der Köchin des Fischmarktes mit Hummersud begossen wurde und auch ihre provisorischen Reinigungsversuche erfolglos blieben. So sind Jenny und ich mal wieder zu zweit los geschlendert. Etwas wehleidig sind wir durch die Promenade von Haeundae geschlendert. Wir werden diese Nachbarschaft sehr vermisse. Diese ganzen BBQ Restaurant die zur Straßen rausgehen und die Gäste mit kleinem Grill auf ihren Stühlen an der Straße sitzen, die zur Straße offenen Bars vor denen sich trinkfreudige Koreaner und Internationals tümmeln und klar der Strand nur die Straße runter. Kurz einen Überblick verschafft, an ein paar bekannten Bars vorbei spaziert, haben wir uns - wer hätte es gedacht- tatsächlich wieder für unsere Stamm Disco das Billy Jean entschieden. Eigentlich war ich recht müde und nur ein kurzer Abstecher war geplant, aber leider kennen wir mittlerweile zu viele Leute die das Billy Jean besuchen und somit wurde es wieder eine lange Nacht: John, Austin & die übliche Crew war natürlich am Start, auch die Russinen waren vor Ort, Lee war wieder am abzappeln, Jihun gönnte sich ein Weinchen mit Freunden, Mathilda war tänzerisch nicht zu stoppen und auch die Schiffscrew aus Ulsan chillte wieder an der Bar,... - VERRÜCKTE WELT. Zu guter letzt gab es ein Anti-Hangover-Snack mit "Mr.Kim". Und nein, in Südkorea ist es kein Fastfood, hier wird weiterhin roher und auch gekochter Fisch gegessen. Nun gut, Mr. Kim hat ordentlich aufgetischt und somit gab es ein 4-Gänge Menü um 5 Uhr Morgens.

Am nächsten Morgen ging es uns- Dank der koreanischen Professionalität bzgl. der Zubereitung von Hangover-Speisen- außerordentlich gut laughing. Direkt vom Bett ging es auch schon zu unserer Verabredung mit Jiyeonn (dem Orchestra Mädel) zu einer kulturellen Veranstaltung (einer koreanischen Tanzaufführung), für die wir über die Uni Freitickets erhielten. Anschließend ein bisschen Streetfood an unseren Lieblingsstand in Jangsan gesnackt, ging es zurück an den Schreibtisch!

 

....und jetzt werden Koffer gepackt:

Shanghai & Hongkong warten auf uns cool

 

Zurück in Busan für 2 Wochen - weiter auf Erkundungstour und "Lernen" müssen wir ausnahmsweise auch mal

08Nov2016

Zurück in Busan.

Schon als wir vom (Seoul)-Bus in die U-Bahn gestiegen sind haben wir wieder gemerkt dass wir in Busan sind. Plötzlich sind wir wieder die einzigen Europäer in der Subway, die Omis starren uns an, die Leute sind nicht mehr ganz so gut gekleidet surprised

In unserem Studio angekommen wurden erst mal Pakete aus Deutschland ausgepackt. Die Mamis wissen worüber sich Jenny und Silvia freuen ;-) Vor allem Silvas Mama meinte es mehr als gut mit Weihnachts-Gebäck! tongue-out Gut dass wir so viele koreanische Freunde haben, denen wir damit ein Lächeln aufs Gesicht zaubern können, alleine würden wir das bis Weihnachten nicht essen können, wahrscheinlich....

Die Mittwochs-Vorlesung ist ausgefallen uns so blieben nur noch 2 am Donnerstag. Weil der Professor in der zweiten Vorlesung mal wieder eine Stunde früher Schluss gemacht hat (alles sehr konsequent hier in Koreasmile) haben wir uns noch mit unserem lieben Kumpel Wolf in Seomyeon getroffen um koreanische Pancakes und Magkeolli zu verzehren. Es ist schon zur Tradition geworden, den Mittwoch oder Donnerstag Abend nach der Uni mit ihm zu verbringen.

Freitags hat uns John wieder in sein mexikanisches Restaurant in der Shinsagea Mall eingeladen.Guacamole, Taccos, Burritos, Cheese Nachos und wieder ein überdimensionaler Margerita.

Eigentlich waren wir danach mit Wolf verabredet um unseren Sushi-Restaurant-Freund Antaegu auf der Seafood Messe in der BEXCO zu besuchen. Zum Glück war die Messe aber früher beendet als gedacht, keine Ahnung wo wir das Seafood noch hätten hin packen sollen. Stattdessen ging es in Premium Outlet von Busan. Hat uns jetzt nicht so umgehauen und die Preise waren auch keine Knüller, macht lang nicht so viel Spaß wie in Amerika. Anyway, nice to see.

Freitagabend waren wir auf einer Kids-Halloween-Party in unserer Nachbarschaft eingeladen. Auch wieder ein lustiger Zufall. Als wir damals auf Apartment-Suche waren hatte ich Kontakt mit Ray aufgenommen. Wir haben uns nie für eine Besichtigung getroffen aber trotzdem immer mal wieder miteinander gechattet. Und weil sie Managerin für eine English-Akademie ist hatte sie uns gefragt, ob wir nicht Lust hätten vorbei zu schauen und die Kinder bisschen auf English zu bespaßen. Letztlich haben wir uns wie die bestellten Clowns gefühlt- wie in einem schlechten Film embarassed Die Kindern haben uns schon wieder mit ihren riesen Kulleraugen angestarrt, weil wir eben so anders aussehen  (liegt vllt. an unseren Alien Augen). Zudem haben wir uns noch „versucht“ zu verkleiden und ein paar Spinnennetze und Striche ins Gesicht gemalt, während die anderen Lehrer kein Stück verkleidetet waren...Witzig war es trotzdem laughing Die Kids haben den ganzen Abend ins verschiedenen Teams Trick or Treat gespielt, gesungen, getanzt, gemeinsam Abend gegessen, ein kleines Wunderkerzen-Feuerwerk veranstaltet inklusive Übernachtung.  Ja und wir dazwischen. Wir wurden mit "Hey teacher" angesprochen und am haben sie sich gewünscht, dass wir auch dort übernachten. Der Knüller war, dass Ray uns indirekt einen Nebenjob als English-Teacher anbot.

Samstag war Study-Day (Yuhu endlich einmal einen Tag studieren müssen- laughing). Schließlich stehen demnächst ein paar Report-Abgaben an und je schneller wir die Assignments geschrieben haben, desto mehr bleibt für die schönen Seiten des Lebens. Zwischendurch gab’s eine kleine Lebensmittel-Shopping-Pause bei Emart. Der Besuch bei Emart ist immer ein Erlebnis, weil alle 5m eine Verkostungsdame steht und allerlei Proben angeboten werden (Nudeln, Dumplings, Obst, Kaffee, Joghurt, Wurst, Steak, Pilze etc.). Abends haben wir uns gefreut mal wieder in Haeundae auszugehen, ist ja auch schon eine Weile her. Die übliche Tour: Flux, Syndrome und Billy Jean zum Schluss. Unsere koreanischen Freunde, die "Mexican-Crew", hatten wieder ihren Ecktisch und auch Gon, unser Freund aus Seoul der eigentl. in Ulsan lebt kam extra auf einen Drink vorbei.

Der Sonntag war damit gelaufen und tagsüber haben wir uns nur an den Strand geschleppt um dort in der Sonne zu entspannen und wieder Energie zu tanken. Trotzdem war es ein schöner, sonniger Tag. Auskatern am Strand ist etwas Feines cool

Am Abend haben wir uns mit jemandem von der PNU (dem "Patenkind") getroffen. Er hatte uns mal sehr schüchtern und spontan auf der Straße angequatscht weil er gerne sein Englisch üben möchte und internationale Freunde sucht. Klingt komisch, passiert aber tatsächlich ziemlich oft hier. Wir fanden es auch sehr mutig und haben uns gefreut mit ihm abends ein chinesisches Restaurant in unserer Nachbarschaft zu testen.

Montag mussten wir dann wieder an unseren Assignments arbeiten. Abends belohnen wir uns aber immer mit leckeren Essen. Gemeinsam mit Chul haben wir famous korean Pork-Feet (soll angeblich die koreanische Version der deuschen Haxen sein) gegessen und danach gab’s nen deftigen 72% Kakao von der Choclate Factory kiss

Dienstag wieder das gleiche Spiel: Lernen und Abendessen. Diesmal hatten wir aber unseren italienischen Kommilitonen Carlo und unseren französischen Kommilitonen Guillaume zu uns nach Hause eingeladen. À la Rudi Rockt musste jede ein Gericht vorbereiten. Typisch Deutsch haben wir Kürbis Suppe vorbereitet, Carlo Spaghetti Carbonare zum Hauptgang und Guillaume französisches Schokoladenmousse zum Nachtisch. Ach, ein edles italiensches Tröpfchen Wein durfte auch nicht fehlen!

Während wir in Seoul waren haben wir unser Studio an unsere deutschen Kommilitonen Alina und Manuel verliehen. Als Dankeschön haben sie und donnerstags vor unserer Vorlesung zum Thailänder eingeladen. Allerdings wurde das Restaurant von Koreanern geführt und thailändisch konnte man die Gerichte nicht nennen. Unsere Advertising Management Professoren hat mal wieder früher Schluss gemacht und wir haben die Zeit genutzt um in der Uni-Gegend mal nach Winterklamotten zu shoppen. Wir waren tatsächlich erfolgreich und hätten wohl noch weiter geshoppt wenn wir nicht abends noch eine Vorlesung gehabt hätten, zu der wir letztlich doch zu spät kamen surprised Aber auch hier hat der Professor sehr viel verständnis für uns, er ist Amerikaner und mag uns sehr. Außerdem hat auch er wieder eine Stunde früher Schluss gemacht und so schlenderten wir bis zum Ladenschluss um 22 Uhr noch weiter durch die Läden...EIN TRÄUMCHEN tongue-out

Freitags stand ein Tagesausflug nach Ulsan auf dem Programm. Anlass war das Orchester unserer Freundin Jiyeon. Tagsüber hat sich unser Freund Gon Zeit genommen, Jim Daak mit uns verzehrt (diesmal auf unseren Wunsch hin super scharf) um uns etwas in der Stadt und im schönen Daewangam Park an den Klippen umher zuführen.

Mittlerweile kennen wir überall Koreaner, sodass wir uns richtig wohl fühlen. Man kommt sich auch schon gar nicht mehr wie ein Touri vor, es sind ja eher Freundesbesuche smile Jiyeon hatte uns Tickets für ihre Performance besorgt. Ein koreanisches Orchester mit dem Titel „Love Story“. Die Aufführung war einzigartig und jede Menge Gänsehauteffekte. Noch schöner war es natürlich, dass wir jemanden auf der Bühne kannten. Das Orchester in dem Jijeon spielt war sogar letzte Woche noch für Aufführungen in Prag und Wien.  Gemeinsam haben wir den Abend nit ihr uns ihrer Freundin Jerry in Haeundae ausklingen lassen und das Tanzbein für ein paar Stunden im Billie Jean geschwungen smile

Denn für Samstag mussten wir fit sein. Um 9 Uhr stand Wolf vor der Tür und im Cabrio bei blauem Himmel, gefühlten 20° (im November!) ging es zum Gyeongju National Park. Geplant hatten wir eine 4 Stunden Wanderung, auf der Bergspitze konnten wir jedoch wegen des Erdbebens vor ein paar Wochen nicht auf der anderen Seite wieder runter wandern. So sind wir einfach länger auf der Bergspitze geblieben was wohl das schönste am Tag war. Denn 5 Männer um die 50 saßen ein paar Meter neben uns. Überfreundlich wie die Koreaner sind, haben sie uns rüber gewunken um mit Ihnen zu Essen. Silvi und ich waren etwas schüchtern, solch eine Situation sind wir ja gar nicht von Deutschland gewohnt. Unser koreanischer Freund Wolf meinte jedoch, klar wir sollten das machen, ganz normal in Korea. So saßen wir da, auf der Bergspitze mit den koreanischen Herren und haben gesnackt. Sie haben sich die Zutaten abgepackt und oben ganz simple in einer Folie zusammen gemixt. Es gab koreanischen Salat und pork feet, natürlich mit Makgeolli, Soju und auf Wunsch Whisky.

Silvi und ich waren einfach mal wieder so dankbar so etwas zu erleben innocentinnocent. Einfach herzlich diese Koreaner, sie sind so offen, freundlich, hilfsbereit und teolen gerne - und alles, obwohl sie deine Sprache 0 verstehen kiss- davon sollten sich die Deutschen mal eine Scheibe anschneiden!

Abends sind wir noch zum bekannten Tempel Bulguksa (rundum beleuchtet mit bunten Laternen) und dem Wassertempel Anapji Pond in Gyeongju. Zurück in Haeundae haben wir uns nach langer Zeit mal wieder westliches Essen gegönnt und eine leckere Cheesepizza bestellt – muss auch mal sein wink

Sonntags war wieder lernen angesagt, aber als Motivation waren wir abends mit Danish zu Döner, DVD (schlechter Horrorfilm und Danish unser Püppchen hatte mal wieder am meisten Angst) und Shisha verabredet. Chilliger Abend in seinem Seacloud Apartment im 26. Stockwert mit Aussicht über Haeundae und den Strand.

Gleiches Spiel am Montag. Lernen und ein wahnsinnig leckeres Abendessen mit Chul bei Sushi Mileune in unserer Nachbarschaft: Gemischte Platte “Mul-whae” (watery sashimi) und Sushi. Der Nachtisch durfte natürlich nicht fehlen. Neuer Versuch „korean snowflake milkice”. Diesmal mit choco brownie and cheesecake - uhhh leeeeckkkker: Langsam kommen wir auf den Geschmack tongue-out

Mensch ich glaube das ist der erste Blockeintrag wo man mal den Eindruck bekommen kann das wir tatsächlich hier sind zum Studieren laughing aber keine Sorge – es ist nicht von langer Dauer, der nächste Flug ist schon gebucht tongue-out

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.